Reiten: Vielseitigkeit

Härtetest in Marbach – Ingrid Klimke startet mit Hale Bob

Münster

Am 30. Juli soll in Tokio die olympische Vielseitigkeit mit der Dressur beginnen. Läuft alles nach Plan, sattelt in Japans Hauptstadt dann auch Ingrid Klimke ihren Hale Bob, mit dem es nun in die heiße Vorbereitungsphase geht. Nächster Stopp ist in diesen Tagen Marbach, wo die Reitmeisterin des RV St. Georg Münster noch drei weitere Pferde vorstellen wird.

Henner Henning

Ingrid Klimke und Hale Bob Foto: dpa

Am frühen Mittwochmorgen machte sich Ingrid Klimke mit ihrem Team auf den Weg zur Marbacher Vielseitigkeit, erreichte das Haupt- und Landgestüt bereits am Mittag. Ein Platz aber blieb frei: Asha, die für einen Start in der Vier-Sterne-Prüfung vorgesehen war, fällt nach ihrer im Training erlittenen Verletzung für die Saison 2021 aus und steht im heimischen Stall. „Das kam wie immer völlig unerwartet und hat mich echt traurig gemacht“, sagt Klimke, die nach dem Ausfall ihrer Stute mit Hale Bob nur noch ein heißes Eisen für die Olympischen Spiele im Feuer hat.

Mit dem erfahrenen, 17-jährigen Wallach, mit dem die Reitmeisterin Medaillen bei Olympischen Spielen (Team-Silber in Rio 2016), bei Weltreiterspielen (Team-Bronze in Tryon 2018) sowie bei Europameisterschaften (Einzel-Gold 2017 in Strzegom und 2019 in Luhmühlen sowie Team-Gold in Luhmühlen) gewann, geht es nun in die heiße Vorbereitungsphase. War der Start vor drei Wochen in Radolfzell noch eine Art „Einlaufprüfung“ (Klimke), sind die Stationen in Marbach und Mitte Juni in Luhmühlen echte Härtetests. „Bislang läuft es nach Plan, wir sind guter Dinge“, sagt Klimke. Neben Hale Bob sattelt sie noch Siena just do it, dazu dient die Zwei-Sterne-Veranstaltung in Marbach den siebenjährigen Van Hera und Cascamara als Test für anstehende Drei-Sterne-Auftritte.

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