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Fußball: Westfalenliga

Hiltrup entledigt sich beim Sieg über Sinsen aller Sorgen

Münster

Der TuS Hiltrup schoss sich am Freitagabend den Frust der vergangenen Wochen von der Seele und besiegte Namensvetter TuS Sinsen mit 4:0. Chefcoach Christian Hebbeler ist erleichtert – jetzt können sie am Osttor für ein weiteres Jahr definitiv in der Westfalenliga planen.

Von André Fischer

Die Hiltruper Akil Cömcü (links) und Nico Deniz Syska arbeiten sich in dieser Szene an Sinsens Marius Speker ab. Foto: Peter Leßmann

Derart gelöst erlebte man Christian Hebbeler in den vergangenen Wochen selten. „Die Jungs können heute Abend Gas geben, das haben sie sich verdient.“ Party-Zeit in Hiltrup. Geschuldet war die gute Laune des Trainers dem famosen Auftritt beim 4:0 (2:0) gegen den TuS Sinsen am Freitag. Jetzt können sie am Osttor für ein weiteres Jahr definitiv in der Westfalenliga planen.

Das Wochenende ist frei, erst am Dienstag bittet Hebbeler seine Jungs wieder auf das Feld. Auch er will sich in diesen drei Tagen etwas Ruhe gönnen, die Zeit nicht auf dem Fußballplatz verbringen. „Ich kenne alle Mannschaften, muss kein Team mehr beobachten“, sagt er. Den Fokus richten sie nun ohnehin auf das Finale im Kreispokal gegen den 1. FC Gievenbeck am 26. Mai (15 Uhr). „Bis dahin wollen wir wieder eine schlagkräftige Truppe stellen.“

Zwei Mladenovic-Treffer zählen nicht

Personell geht der TuS seit Wochen am Stock. Auf der Bank gegen Sinsen saßen vier Kicker aus der zweiten Mannschaft, von denen Fabio D’Alessandro in der letzten Viertelstunde sogar aufs Grün durfte. Zu diesem Zeitpunkt war alles gelaufen, führte Hiltrup mit 2:0. Nils Johannknecht (22.) und Daniel Mladenovic (36.) hatten schon vor dem Gang in die Kabinen für klare Verhältnisse gesorgt. Und eigentlich hätten die Platzherren höher führen müssen, aber der Unparteiische erkannte zwei Treffer durch Mladenovic (10./43.) wegen angeblichen Abseitsstellungen nicht an. „Ein Unding“, wetterte Hebbeler, der ansonsten in sich ruhte.

Nils Kisker verpasste nach der Pause die frühe Vorentscheidung, als er im Eins-gegen-eins gegen Sinsens Tormann Tom Richert scheiterte. Besser machte es Akil Cömcü in der 78. Minute, als er einen feinen Ball von Frederik Schulte in den Rücken der Abwehr vollendete. Und auch den Schlusspunkt setzte Cömcü, als er in der 89. Minute vom uneigennützigen Mladenovic bedient wurde. „Das haben die beiden klasse gemacht“, lobte Hebbeler. Und fügte hinzu: „Spielerisch war das einwandfrei. Wir haben in den zurückliegenden Wochen vor allem personelle Rückschläge verkraften müssen. Ich freue mich über diese Reaktion der Truppe – stark!“

TuS: Böcker – Kilinc (75. D’Alessandro), Sammerl (82. Stegt), Finkelmann – Kisker, Gaube – Syska, Cömcü, Johannknecht, Schulte – Mladenovic

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