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Fußball: Kreisliga A

Westfalia II profitiert von Lautenbachs Torhunger

Münster

Neun Tore klingen nach einer klaren Angelegenheit. Ja, die war es letztlich auch für Westfalia Kinderhaus II gegen Saxonia Münster. Doch Trainer Stefan Kloer hob nicht umsonst seinen Keeper Paul Fuchs hervor. Und natürlich seinen Torjäger.

Von André Fischer

Ni Foto: Kock

Sechs Siege, ein Remis – das war die eindrucksvolle Startbilanz der Reserve von Westfalia Kinderhaus in der Spielzeit 2020/21. Mit dem coronabedingten Abbruch wurden jedwede Aufstiegsträume jäh zerstört. Nun werden die Karte neu gemischt – und schon wieder gelang der Start mit zwei Erfolgen in der A3. Dem 3:2 in Roxel ließ die Truppe des erfahrenen Trainers Stefan Kloer Sonntag ein 9:0 im ersten Heimspiel gegen Saxonia Münster folgen. „Ja, das hört sich so deutlich an, aber wer vor Ort war, hat gesehen, dass wir uns vor der Pause schwer getan haben“, sagt der Coach.

Schnapper Paul Friedrich Fuchs war in der Anfangsphase gar ein Garant für den späteren Triumph, nach zehn Minuten entschärfte er einen Strafstoß der Gäste, ehe Niels Lautenbach mit einem Dreierpack zur Pause die Fronten klärte. „Der Junge ist zurzeit in einer Top-Verfassung“, weiß Kloer – der nach dem Gang in die Kabine zwei weitere Treffer seines Torjägers notierte. Rui Petro Guimares (2), Christoph Göbel und Jonas Schröder gaben der Saxonia den Rest. Das, obwohl Kloer unter der Woche 13 Spieler vorwiegend urlaubsbedingt fehlten. „Da war viel Flickschusterei dabei.“ Ziel ist es, bis zum Ende ganz oben dabei zu bleiben. „Das Potenzial dafür haben wir“, weiß Kloer. Und in Lautenbach einen echten Strafraumstürmer, der schon sechsmal getroffen hat. Es läuft rund an der „Hütte“ – während Saxonia nach zwei Spieltagen das Tabellenende ziert.

Verlustpunktfrei ist auch Wacker Mecklenbeck als einziges Team in der A2. Gegen die Warendorfer SU gab es im Top-Spiel ein 2:0. Doppelpacker Jan Hoffmann machte alles klar.

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