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Fußball: Frauen-Nationalmannschaft

„Tolle Belohnung“: Münsteranerin Grohs erstmals fürs DFB-Team nominiert

Münster

Große Auszeichnung für Maria Luisa Grohs: Die Münsteraner Torhüterin mit Vergangenheit beim 1. FC Gievenbeck steht zum ersten Mal im Aufgebot der deutschen Fußballnationalmannschaft. Wie sie davon erfuhr und was für die Keeperin des FC Bayern sprach.

Maria Luisa Grohs (r.) aus Münster steht beim FC Bayern München im Tor und wurde nun erstmals für die deutsche Nationalmannschaft nominiert. Foto: Imago/Passion2Press

Große Ehre und nächster Karriereschritt für die Münsteranerin Maria Luisa Grohs: Die 21-jährige Torhüterin des FC Bayern München ist am Dienstag erstmals für die deutsche Nationalmannschaft nominiert worden. Die Frau mit Vergangenheit beim 1. FC Gievenbeck gehört zum DFB-Aufgebot von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg für das Länderspiel gegen Frankreich am 7. Oktober in Dresden.

Michael Fuchs, Torwarttrainer der deutschen Auswahl, hatte die frohe Kunde bereits am Montag überbracht, wie Grohs im Interview mit dfb.de verriet. „Er hat mich persönlich informiert und eingeladen. Die Nominierung bedeutet mir schon sehr viel und ist eine tolle Belohnung für die harte Arbeit, besonders im vergangenen Jahr. Ich freue mich sehr, mit diesem super Team auf dem Platz zu stehen und alle kennenzulernen“, sagt Grohs, die nur Mala gerufen wird.

Weil Bayern-Stammkeeperin Laura Benkarth nach einer Knie-Operation den Saisonstart verpasste, erhielt Grohs das Vertrauen des neuen Münchner Trainers Alexander Straus. Im DFB-Pokal gegen den FC Ingolstadt (7:0), in der Champions-League-Qualifikation gegen Real Sociedad San Sebastian (1:0) sowie in der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt (0:0) und Werder Bremen (3:0) stand die Münsteranerin im Kasten und behielt eine weiße Weste.

Damit lebt Grohs ihren Traum. Die Maschinenbau-Studentin, die seit 2019 für den FC Bayern spielt, sagt: „Als kleines Mädchen konnte ich mir noch gar nicht ausmalen, wie sich mein Weg entwickeln könnte. Soweit habe ich damals nicht gedacht. Das ist erst mit der Zeit gekommen. Irgendwann kam dann allerdings schon der Traum, es in die Bundesliga zu schaffen.“

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