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Pingpong-Parkinson

Mit Tischtennisschlägern gegen die Krankheit

Münster

Tischtennis hat wohl jeder schonmal gespielt. Doch für Parkinson-Erkrankte ist die Sportart ein wahres Wundermittel, weshalb nun eine eigene Sportgruppe in Münster gegründet wurde. Tischtennis soll die Symptome von Erkrankten sichtlich reduzieren. Warum das so ist, dafür gibt es verschiedene Theorien.

Von Joel Hunold

Sport und Bewegung gegen die Krankheit: Die Mitglieder von Ping Pong Parkinson Münster motivieren sich gegenseitig, um gemeinsam Sport zu machen. Denn wer an Parkinson erkrankt, dem fällt es mit der Zeit zunehmend schwieriger, sich zu bewegen. Foto: Joel Hunold

Leicht nach vorne gebeugt und den Kopf dem Ballwechsel folgend hin und her bewegend sitzt Klaus Schirbel (60) am Rand der Sporthalle des Ludwig-Erhard-Berufskollegs in Münster auf einer langen Holzbank. Er blickt zu einem der grünen Tische einige Meter entfernt, wo sich mit Tischtennisschlägern ausgerüstete Paare gegenüberstehen, das Ploppen der aufkommenden weißen Bälle tönt mehrmals sekündlich durch die Halle. Er selbst darf an diesem Tag nicht spielen. „Ich habe heute meine Impfung bekommen.“ Normalerweise sei er mit Begeisterung dabei. „Ich habe was gesucht, was mir Spaß macht und wo ich mich viel bewegen kann.“

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