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Reiten: Turnier der Sieger

Mit Shetty-Power zum Titel – Coesfeld gewinnt Pferdestärken-Cup

Münster

Guter Sport und beste Unterhaltung: Der Münsterländer Pferdestärken-Cup sorgte für einen gelungenen Abschluss des Eröffnungstages. Mit einem alten und neuen Sieger – und unter tatkräftiger Mithilfe der flinke Shettys aus Ostfriesland.

Von Henner Henning

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Zielfoto-Entscheid lieferten sich die Jockey aus Coesfeld und Münster. Foto: Jürgen Peperhowe

Seit 2014 ist der Münsterländer Pferdestärken-Cup fester Bestandteil vom Turnier der Sieger, beendet stimmungsvoll den ersten Tag vor dem Schloss. Erst einmal, gleich zur Premiere, hatte in dem Wettbewerb der Kreisreiterverbände Münster, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf der Gastgeber die Nase vorn, wartet seitdem auf Sieg Nummer zwei – und muss dies noch ein Jahr länger tun. Erneut setzte sich Coesfeld durch, hatte nach der Dressur und dem Springen (je Klasse A bis S) die Nase vorn – auch weil die Ponys des Ostfriesischen Shetty-Stammtisches einmal mehr schnell für den Titelverteidiger durch die Bahn flitzten.

Im Viereck hatte sich Münster eine gute Ausgangsposition geschaffen. Sophie Meurer gewann mit Cosmo die A-Klasse ebenso wie Maike Mende mit Da Vincerico die S-Klasse. So fielen der dritte Platz von Theresa Brinkmann (Klasse M) mit Vis-à-vis sowie Rang vier von Paulin Waldmann (L) mit Rock of Dance nicht allzu schwer ins Gewicht. 73 Punkte hatte Münster vor dem Springen – einen mehr als Warendorf, zwei mehr als Coesfeld und fünf mehr als Steinfurt. „Das ist noch ein langer Weg“, sagte Oliver Schulze Brüning, Vorsitzender des Reiterverbands Münster, in der Pause.

Beyer und Niehoff fehlerfrei

Im Parcours erwischte Münster mit Sophia Beyer mit Dua Lipa und Franziska Niehoff mit Nalon in der A-Klasse zwar einen fehlerfreien, aber zu langsamen Start. Die Führung war dahin, das Feld rückte in den folgenden drei Springen immer dichter zusammen. Für Münster räumte Greta Busacker (L) mit Weisse Düne die volle Punktzahl ab, danach kamen Steinfurt dank Vicky Venschott (M) mit Quite Water und Coesfeld dank Greta Reinacher (S) mit Captain Kirk heran. Eine enge Kiste, nur zwei Punkte trennten die führende Coesfelder von den viertplatzierten Steinfurtern.

So mussten die Shettys wie 2019 entscheiden, wer die 5000 Euro Siegprämie einheimst. Und erneut war es Coesfeld, dass per Los die schnellesten Ponys gezogen hatte. Der alte und neuer Sieger lag in den beiden Rennen hauchdünn vorne – und durfte sich feiern lassen.

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