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Volleyball: Regionalliga

Mückes Neustart bei Blau-Weiß Aasee

Münster

Einige Zeit hat sich Tim Mücke vorstellen können, professionell im Volleyball Fuß zu fassen. Nach einem „Probejahr“ beim Bundesligisten USC Münster hat er sich dagegen entschieden. Nun ist der 28-Jährige Cheftrainer beim Viertligisten BW Aasee.

Von Wilfried Sprenger

In der vergangenen Saison war Tim Mücke (im Hintergrund) noch Assistent von USC-Trainerin Lisa Thomsen. Foto: Imago/Hmb-media

Als Tim Mücke im Sommer 2021 beim Damen-Bundesligisten USC Münster eine hauptamtliche Stelle als Co- und Athletik-Trainer antrat, sah er im Volleyball noch mehr als große Leidenschaft. Der A-Lizenz-Coach konnte sich sogar vorstellen, in der überschaubaren Szene professionell Fuß zu fassen.

Zwölf Monate später hat er entschieden, dass er das nicht mehr will. Was nicht am USC liegt, wie der 28-Jährige ausdrücklich betont: „Die Menschen dort waren alle super nett. Und es hat mir ja auch Spaß gemacht.“

Andererseits habe er in diesem Jahr feststellen müssen, „dass dies nicht der Lebensstil ist, den ich mir wünsche.“ In der Konsequenz hat Mücke seinen Vertrag bei den Unabhängigen aufgelöst und eine weniger anspruchsvolle Herausforderung „mit mehr persönlichen Freiräumen“ gesucht. Fündig wurde er bei BW Aasee, dessen erste Damenm-Mannschaft gerade erst aus der 3. Liga abgestiegen ist. Mücke freut sich sehr auf die Aufgabe und den Wechsel vom Profileben zum „leistungsorientierten Hobby“.

Abstieg führte zu Zäsur

Der Abstieg in die Regionalliga hat bei BWA zu einer ordentlichen Zäsur geführt. Aus dem letztjährigen Kader sind nur Louisa Janning, Finja Stöppler, Kira Hegge, Vera Sperling, Elisa Wember, Rieke Vogt, Johanna Pennekamp und Franziska Helming geblieben. Als Zugänge hat Mücke Wiebke Zink, Jana Peikenkamp (beide USC Münster II), Jana Rolf, Pia Weusthof (beide BSV Ostbevern II) und Marie Heilemann (Tebu Volleys) begrüßt. Der Coach hofft, mit der neu formierten Mannschaft eine sehr ordentliche Regionalliga-Saison zu spielen. „Unser Kader hat Qualität. Wozu es reicht, kann ich noch nicht beurteilen. Mir fehlt noch ein wirklicher Einblick in die Regionalliga“, sagt Mücke, der als Aktiver auf Zweitliga-Niveau spielte.

Bei BW Aasee haben sie den Neuen mit offenen Armen empfangen. Mücke fühlt sich schon jetzt wohl. „Ich spüre, dass ich in diesem Verein gern Zeit verbringe“, meint er. Von seinen Schützlingen erwartet er Einsatz und gesunden Ehrgeiz: „Wir treffen uns nicht nur, um Spaß zu haben. Wir wollen auch besser werden und Spiele gewinnen.“

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