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Handball: Landesliga Frauen

Münster 08, Sparta und Roxel ohne Punkte – Westfalia mit weißer Weste

Münster

Für den SC Münster 08, den BSV Roxel und Sparta Münster lief das Wochenende nicht nach Wunsch. Alle drei Frauen-Landesligisten unterlagen. Besonders beim Kanalclub war der Frust riesig. Dagegen ist Westfalia Kinderhaus an der Spitze weiter voll auf Kurs.

Von Thomas Rellmann

Gemeinsame Abwehrarbeit: Die Nullachterinnen Foto: Johannes Oetz

Die zweite knappe Niederlage im zweiten Spiel schmerzte die personell gebeutelten Landesliga-Damen des SC Münster 08. Mit 15:16 (6:8) unterlag das Kanalteam bei GW Nottuln und ärgerte sich über die zahlreichen Fehlwürfe im Angriff. Sechs von sieben Siebenmetern wurden vergeben, in der Viertelstunde vor der Halbzeit fielen auf beiden Seiten zusammen nur vier Tore. Trotz der ersten Führung zehn Minuten vor Schluss durch Sarah Runge drehten die Gastgeber den Spieß noch mal. Der letzte Angriff endete mit einem viel zu frühen Wurf. Beste Schützin war Christina Monkau mit vier Toren. „Wieder selber Schuld“, sagte Coach Thomas Paus, der zehn Abschlüsse mehr für sein Team notierte. „Alles war überhastet, wir haben zu wenig ausgespielt. Das war peinlicher Handball.“

Roxel von 2:1 auf 2:9

Die erste Niederlage musste der BSV Roxel einstecken. Gegen den SC Everswinkel II kam sie nicht überraschend, doch gerade vor der Pause war die Sache beim 21:29 (6:16) eine klare Angelegenheit. Die letzte Führung gab es beim Stand von 2:1, danach zog der Favorit auf 9:2 (15.) davon. Sarah Milz (6/1) war die erfolgreichste Werferin der Kleeblätter.

Auch Sparta Münster musste sich zum ersten Mal geschlagen geben. Auch hier war Durchgang eins ausschlaggebend. Der SuS Neuenkirchen setzte sich mit 33:26 (19:12) durch. Dabei war die Partie eine Viertelstunde lang ausgeglichen, ehe der Gast sich von 7:7 auf 16:9 (23.) absetzte. Anna Lücke gelangen acht Tore für die Gastgeberinnen.

Westfalia gewinnt wieder glatt

Immerhin Westfalia Kinderhaus hielt sich schadlos und gewann auch die vierte Begegnung. Das 30:18 (13:9) war so eindeutig, wie es klang, auch wenn der Tabellenführer nach 17 Minuten noch hinten lag (6:7). Wermutstropfen war die Verletzung von Milena Munke.

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