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Rudern: Saisonshowdown in Krefeld und Schweinfurt

Münsters Ruderclubs auf Medaillenjagd

Münster

Die Rudersaison liegt in den letzten Zügen, hat auf der Zielgeraden aber noch zwei Höhepunkte zu bieten. Die münsterischen Clubs werfen dazu noch einmal den kompletten Orga-Apparat an, fast alle Ruderer und Ruderinnen aus den Wettkampfkadern sind im Einsatz.

Siegte bei der Generalprobe der NRW-Meisterschaften in Krefeld: Der Achter des RV Münster.

Die Rudersaison liegt in den letzten Zügen, hat auf der Zielgeraden aber noch zwei Höhepunkte zu bieten. Am ersten Oktober-Wochenende stehen die NRW-Landesmeisterschaften in Krefeld an, eine Woche später dann der Hochgeschwindigkeitsabschluss bei den Deutschen Sprintmeisterschaften in Schweinfurt. Die münsterischen Clubs werfen dazu noch einmal den kompletten Orga-Apparat an, fast alle Ruderer und Ruderinnen aus den Wettkampfkadern sind im Einsatz – und müssen natürlich auch Booten an die Einsatzorte transportiert werden.

Alleine der RV Münster ist in Krefeld mit 51 Aktiven vertreten, bis auf die beiden WM-Teilnehmer Jasper Angl und Manuela Diening sind sämtliche Nationalkader-Mitglieder im Einsatz. Der RVM hat wie auch die Nachbarn vom ARC Münster bereits vor 14 Tagen bei der Nachwuchsregatta in Krefeld ihre großen Ambitionen für die Landesmeisterschaften belegt. Die Talente des ARC überzeugten bei der Generalprobe auf dem Elfrather See vor allem in der Altersklasse bis 14 Jahre und fuhren gleich fünf Erfolge ein. Felix Albrecht, Niklas Goldbeck, Jan Kölling, Ole Jakobtorweihen, Titus Terstegge und Klaas Wienzek legten teilweise mehrfach am Siegersteg an und machen sich Hoffnungen auf gute Platzierungen auf Landesebene. Mascha Niemeyer und Joana Rodrigues sorgen für Frauen-Power seitens des ARC.

Beim RV Münster werfen die Kaderathleten erwartungsgemäß ihre Hüte in den Ring, wenn es um die Vergabe der NRW-Titel geht: Beim Testlauf überzeugte der Männer-Vierer mit Leonard Bührke, Ole Kruse, Sönke Kruse, Sebastian Merschel beziehunsgweise Ivan Maidachevskyi und Steuerfrau Christina König. Eine überraschende Niederlage mussten die Bronzegewinner der U-19-WM, Kieran Holthues und Vinzent Kuhn, im Männerzweier hinnehmen – den Medaillenchancen des RVM schadet das allerdings nicht, weil auch die beiden vor ihnen platzierten Besatzungen im RVM-Trikot unterwegs waren. Die Kruse-Brüder siegten vor Bührke und Merschel. Das verspricht ein spannendes NRW-Finale.

Auf Medaillenjagd geht auch Tjorven Schneider, die vor Wochenfrist nicht nur im U-19-Einer erfolgreich war, sondern mit Sara Grauer auch im Doppelzweier und dann im Doppelvierer mit Ximena Simsch und Bentja Schneider auch im Doppelvierer ihre Favoritenstellung unterstrich.

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