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Volleyball: U-18-DM in Mömlingen

Platz sechs macht BW Aasee stolz

Münster

Sechs Nachwuchs-Mannschaften mischten in den illustren Feld der U-18-DM mit, zu dem auch die Juniorinnen von BW Aasee gehörten. Mit dem Ziel, sich einen Platz in den Top Ten zu sichern, waren die Blau-Weißen angetreten – und übertrafen dies in Unterfranken deutlich.

Von Henner Henning

Da darf man ruhig einmal jubeln: Die U-18-Juniorinnen von BW Aasee freuen sich über Platz sechs bei der DM. Foto: BWA

Müde und erschöpft kletterten die U-18-Volleyballerinnen von BW Aasee am Sonntagabend in den Bus, machten sich aus Mömlingen auf den langen Weg zurück nach Münster. „Das Wochenende war schon sehr intensiv“, sagte Trainerin Carolin Overhage. Doch die Mühen und Anstrengungen sowohl im Vorfeld der U-18-DM als auch bei den Titelkämpfen selbst haben sich gelohnt, die Blau-Weißen bejubelten nach starken Leistungen den sechsten Platz. „Wir wollten unsere Gruppe überstehen und unter die Top Ten. Das haben wir geschafft“, so Overhage, die mit Theresa Enzl und Tizian Elfering das Team betreute.

Dabei war die Art und Weise, wie sich die mit einigen Spielerinnen vom Bundesstützpunkt gespickte BWA-Truppe in Unterfranken präsentierte, beeindruckend. Zwar startete BWA in der „Kracher-Gruppe“ (Overhage) mit einer Niederlage gegen den VC Wiesbaden, das 23:25, 22:25 war aber der Beweis der Konkurrenzfähigkeit gegen Top-Gegner. Mit diesem Wissen machte Aasee beflügelt weiter. Erst bezwangen die Münsteranerinnen den SC Potsdam mit 26:24, 25:22 und legten dann gegen die SpVgg Holzgerlingen mit dem 25:16, 25:21 nach. Der Sprung in die Zwischenrunde war perfekt, als Zweiter ging es gegen den BBSC Berlin. Es war der vierte Einsatz des Tages, den Aasee ebenfalls in zwei Sätzen (26:24, 25:15) beendete.

Enttäuschung schnell überwunden

Eine lange Erholung aber war den Blau-Weißen nicht vergönnt, um 6 Uhr klingelte am Sonntag der Wecker, drei Stunden später stand das Viertelfinale gegen den lautstark unterstützten SC Union Emlichheim an – und das lief nicht wie erhofft. „Deren Angriffssystem lag uns nicht so sehr“, sagte Overhage nach dem 18:25, 19:25.

Die Enttäuschung aber schüttelten ihre Schützlinge zügig aus den Trikots und hakten gegen den Schweriner SC auch ganz schnell Abschnitt eins (16:25) ab. Eine Aufholjagd im zweiten, eine im dritten Satz – und zack, Aasee hatte sich mit dem 25:23, 15:12 das Spiel um Platz fünf gesichert. Dass BWA in diesem gegen den TV Gladbeck (13:25, 27:25, 15:17) die Revanche für das Finale bei den Westdeutschen Meisterschaften verpasste, lag auch am Pech mit einer Schiedsrichterentscheidung beim Matchball. Die Stimmung aber trübte es nicht, der von vielen Eltern begleitete, 40 Leute starke BWA-Tross feierte das gute Abschneiden und Auftreten. „Nach zwei Jahren, in denen alles ausgefallen ist, war das ein echtes Highlight und ein schöner Saisonabschluss.“

BWA: Clara Dreßen, Lina und Nele Eichendorff, Jule Elbers, Julia Fuchs, Dominique Jeschke, Finja Kurtz, Josefine und Antonia Meiser, Hannah Schippers, Judith und Finja Stöppler, Amelie Strothoff, Pauline Winterkamp

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