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Fußball: Frauen-Westfalenliga

Pleite in Kutenhausen-Todtenhausen: Wacker setzt die Achterbahnfahrt fort

Münster

Wacker Mecklenbecks Frauen stehen nach vier Westfalenliga-Partien bei zwei Siegen und zwei Niederlagen. Beim SV Kutenhausen-Todtenhausen kassiert das Team von Felix Melchers die zweite Auswärtspleite - auch wegen einer fragwürdigen Abseitsentscheidung.

Von Jonas Austermann

Vergab gegen Kutenhausen-Todtenhausen eine aussichtsreiche Gelegenheit für Wacker Mecklenbeck: Hannah Geldschläger (li.) Foto: Jürgen Peperhowe

Die noch junge Westfalenliga-Saison bleibt für die Frauen von Wacker Mecklenbeck ein Auf und Ab. Am Sonntag kassierte das Team von Felix Melchers beim SV Kutenhausen-Todtenhausen eine 1:2-Niederlage, die laut Trainer aber eine der Kategorie Unglücklich war.

Und dabei sah es schon nach wenigen Minuten richtig gut aus für Wacker. Nach einem Eckball und einer einstudierten Variante stand Katrin Große-Scharmann parat, traf zum 1:0 (7.). Paula Funcke und Hannah Geldschläger vergaben weitere Gelegenheiten. Der Ausgleichstreffer für die Gastgeberinnen fiel nach einer Viertelstunde – und gewissermaßen aus dem Nichts.

Wacker setzt auf Abseits, das nicht gepfiffen wird

„Das war ein Schlag, von dem wir uns erst mal erholen mussten“, meinte Melchers. Die Zeit dafür ließ Kutenhausen-Todtenhausen den Mecklenbeckerinnen aber nicht. Nach einem Freistoß wähnte Wacker die gegnerische Angreiferin klar im Abseits, verteidigte nur noch halbherzig. Der anschließende Treffer aber zählte – 1:2 (39.).

Im zweiten Durchgang ging es nur noch in eine Richtung, Wacker hatte klar mehr Spielanteile, fand gegen den tiefstehenden Gegner aber kaum ein Durchkommen. „In diesen Situationen fehlt uns noch der Zug zum Tor, wir spielen oft ein bisschen zu verschnörkelt“, erklärte Coach Melchers.

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