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Fußball: A-Junioren-Bundesliga

Vier Endspiele in 2023: Wie Preußens U19 die Hoffnung zurückgewann

Münster

Nach fünf Spieltagen sah es für Preußen Münsters U19 in der A-Junioren-Bundesliga zappenduster aus. Nun geht das Team von Coach Tobias Harink mit jeder Menge Hoffnung in die Winterpause – dafür gibt es gute Gründe.

Preußens U 19 verlor am Sonntag das letzte A-Junioren-Bundesligaspiel in diesem Jahr knapp mit 0:1 beim 1. FC Köln. Im Franz-Kremer-Stadion war gegen den Tabellenführer mehr drin – ein Beweis für die Entwicklung, die die Jungadler hinter sich haben. Foto: Imago/Herbert Bucco Foto: Imago/Herbert Bucco

Anfang Oktober schien die Lage bei Preußen Münsters U 19 aussichtslos: An den ersten fünf Spieltagen der A-Junioren-Bundesliga hagelte es ausnahmslos Niederlagen, dazu machte die in weiten Teilen neuformierte Mannschaft den Eindruck, noch eine Menge Zeit zu brauchen. Heute – knapp zwei Monate später – sieht die Welt bei den Jungadlern ganz anders aus.

Elf von insgesamt 15 Partien der einfachen Runde sind absolviert. Preußens U 19 steht bei inzwischen bei zehn Punkten, liegt damit nur drei Zähler vom rettenden Ufer entfernt. „Nach den ersten fünf Spieltagen waren wir am absoluten Tiefpunkt und eigentlich schon weg vom Fenster“, sagt Trainer Tobias Harink. „Das lässt einen natürlich nicht kalt.“

Er nutzte eine der vielen Unterbrechungen in der zerstückelten Spielzeit, um alles auf den Prüfstand zu stellen. Anschließend agierten die Preußen in einem neuen System mit Dreier- statt Viererabwehrkette, Danylo Krevsun (kam aus der Ukraine von Shakhtar Donetsk) agierte fortan als Zehner hinter einer Doppelspitze. Später schob Harink mit Levent Öztürk auch noch einen großgewachsenen Innenverteidiger in den Angriff.

Nach der Winterpause, die am Samstag mit der Weihnachtsfeier eingeläutet wird, warten noch die Spiele gegen Bayer Leverkusen, VfB 03 Hilden, SC Verl und SC Paderborn auf die Münsteraner. Harink sagt: „Wir trauen uns zu, jede Partie zu gewinnen.“ Das müsste für den Klassenerhalt langen.

Trend der Wacker-Frauen ist „extrem frustrierend“

Vor der Saison hatte sich Wacker Mecklenbeck in der Frauen-Westfalenliga Platz drei zum Ziel gemacht. Diese Marke ist mittlerweile ein ganzes Stück entfernt. Genauer gesagt drei Ränge und sieben Punkte nach dem 1:2 bei der SV Kutenhausen-Todtenhausen am Sonntag– damit blieben die Münsteranerinnen, die zu Beginn des Herbstes sogar Platz eins vor Augen hatten, in vier Auswärtspartien (zuvor Hauenhorst, Ibbenbüren, Rhade) ohne Punkt.

„Das waren zwar alles ernstzunehmende Gegner, aber es ist extrem frustrierend, so durchgereicht zu werden“, sagte Trainer Felix Melchers. „Das ist nicht das, was wir uns vorgestellt haben. Wenn wir noch mal in die entsprechenden Regionen kommen wollen, müssen wir auf Schützenhilfe hoffen. Es ist kein gutes Gefühl, wenn man beim Klettern darauf angewiesen ist, dass einem jemand unter die Arme greift.“ Spitzenreiter Rhade ist sogar schon neun Zähler weg. Es könnte also eine ereignislose Rückserie werden. Doch erst mal kommt die Winterpause.

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