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Handball: Bezirksliga

Preußen/Borussia vor eigenem Krimi in der Relegation gegen Hohne/Lengerich

Münster

Es wird ernst für die Handballer der HSG Preußen/Borussia Münster. In der Aufstiegsrelegation zur Landesliga geht es am Sonntag in die erste Runde. Zu Gast ist im Hinspiel die HSG Hohne/Lengerich, die sämtliche Partien in der Parallelstaffel gewonnen hat.

Von Jonas Austermann

Stephan Niemand (2. von links) und die HSG Preußen/Borussia bestreiten am Sonntag das erste Aufstiegsspiel. Foto: HSG Preußen/Borussia

Ein bisschen Ablenkung muss sein: Die Bezirksliga-Handballer der HSG Preußen/Borussia Münster sind am Samstag bei den Preußen-Fußballern zu Gast, schauen sich mit einem Großteil des Teams den Showdown im Regionalliga-Aufstiegskampf an. „Wir haben es deutlich mehr als die Fußballer in der eigenen Hand“, sagt HSG-Trainer Dominik Sowada vor dem ersten Aufstiegsspiel gegen die HSG Hohne/Lengerich am Sonntag (18.30 Uhr, Ludwig-Erhard-Berufskolleg).

„Das ist das größte Spiel in der Vereinsgeschichte – und bis auf ein, zwei Jungs hat noch keiner in seiner Karriere so eine wichtige Partie bestritten“, erklärt Sowada. Das zeigte sich vorab im Training: In den drei Wochen seit dem letzten Meisterschaftsspiel ging es „gut zur Sache. Wir haben richtig Bock, sind heiß“, sagt der HSG-Coach.

Druck eher beim Gegner

Preußen/Borussia trat mit dem Ziel Klassenerhalt die Spielzeit an, belegte einen herausragenden zweiten Platz in Bezirksliga-Staffel 2. Ins Duell um den Landesliga-Aufstieg – das Rückspiel steigt am 21. Mai (20 Uhr) – geht Sowadas Team mit „mega-großem Respekt“. Kein Wunder: Hohne/Lengerich gewann in Staffel 1 alle 14 Saisonspiele. „Der Druck beim Gegner ist sicher etwas größer als bei uns“, meint Sowada. „Denn wenn wir nicht aufsteigen sollten, geht die Welt für uns nicht unter.“

Gleichwohl freut er sich auf einen „ganz heißen Tanz“ in einer hoffentlich gut gefüllten Halle. Die Kontrahenten sieht Sowada „auf Augenhöhe“. Es könnte also ein echter Aufstiegskrimi werden – wie bei den Fußballern am Samstag schon.

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