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Reiten: Dressur-WM in Herning

„Wahnsinn“: Klimke feiert ein Debüt in deutscher Equipe

Münster

Nachdem Ingrid Klimke beim CHIO für ein Novum gesorgt hat, ereilte sie am Montag eine frohe Kunde: Die Münsteranerin fährt zur WM in Herning – und das hat Gründe.

Von Henner Henning

Bei der WM dabei: Ingrid Klimke und Franziskus. Foto: Imago/eu-images

Acht Buch­staben drücken kurz und knapp aus, was Ingrid Klimke am Montagmittag fühlte. „Wahnsinn“, schrieb die Münsteranerin in den sozialen Netzwerken, als sie erfahren hatte, dass Bundestrainerin Monika Theodorescu sie für die Weltmeisterschaften (6. bis 14. August) in Herning nominiert hat. Die Freude war groß.

Schon beim CHIO in Aachen hatte Klimke für ein Novum gesorgt, sie stand als erste Reiterin überhaupt beim Nationenpreis sowohl in der deutschen Vielseitigkeits- als auch in der Dressur-Equipe. Nun also vertritt die Einzel-Europameisterin und Team-Olympiasiegerin in der Vielseitigkeit die deutschen Farben im dänischen Viereck, in dem sie zu Beginn der Titelkämpfe Franziskus präsentieren wird.

Ein Duo machte Weg für Klimke frei

Sicher profitierte Klimke, die bei der DM in Balve Kür-Bronze gewonnen und sich damit nachhaltig empfohlen hatte, auch von dem Fehlen Jessica von Bredow-Werndl, die als angehende Mutter eine Pause einlegt. Und dass Dorothee Schneider ihr Top-Pferd vor Aachen, wo die letzte Sichtung für die WM stattgefunden hatte, zurückziehen musste, kam ebenfalls hinzu. Verdient aber hat sich Klimke den Start allemal, die überaus beharrliche Arbeit mit dem Holkenbrink-Hengst trug mehr und mehr Früchte.

Neben der Münsteranerin als Dressur-Debütantin sind mit Frederic Wandres (Duke of Britain FRH oder Bluetooth) und Benjamin Werndl (Famoso und Daily Mirror) zwei Championatsneulinge dabei. Dazu wird die routinierte wie hoch dekorierte Isabell Werth mit Quantaz, der wie der Pferde ihrer Teamkollegen noch ohne Erfahrung bei großen Turnieren ist, antreten. Es wird spannend, wie sich die Equipe in Dänemark schlägt.

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