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Rudern: Sichtungen

RV Münster rüstet sich für eine erfolgreiche Reise-Saison

Münster

In allen Altersklassen hat der RV Münster seine Eisen im Feuer: Jasper Angl sitzt im Deutschland-Achter, Sönke Kruse und Leonard Bührke haben eine Platzreservierung im deutschen U-23-Kader und U-19-Spitzenkraft Kieran Holthues fährt mit Vinzent Kuhn zur WM nach Varese.

Von Ansgar Griebel

Platz eins bei der Sichtung in Duisburg: Kieran Holthues (l.) und Vinzent Kuhn Foto: Dertlev Seyb

Die neue Heimat des RV Münster am Hafen wächst und gedeiht, möglicherweise muss allerdings der Innenarchitekt noch einmal seine Pläne überarbeiten – es sei denn, er hat vorausschauend daran gedacht, etwas mehr Platz für den ohnehin schon recht sperrigen Trophäenschrank einzuplanen. Allemal sollte repräsentativer Raum für frisches Edelmetall und glänzende Pokale vorgehalten werden, denn da steht in dieser Regattasaison einiges zu erwarten.

Beste Aussichten für Kruse/Bührke

Am vergangenen, langen Wochenende machten sich die Bundestrainer erst in Hamburg ein belastbares Bild von den besten U-23-Ruderern des Landes, um direkt im Anschluss den neu besetzten jungen DRV-Achter schon einmal in Aktion zu erleben. Mit im Boot sitzen unter anderem Sönke Kruse und Leonard Bührke vom RVM, die beste Aussichten haben, bei der U-23-WM im italienischen Varese an Bord zu sein. Kruse, der mit Zweierpartner Yannick Metzger aus Marbach Rang drei bei den Tests belegte, zählt bereits jetzt zur Stammformation, Bührke (Rang acht mit Max Rosenfeld aus Lübeck) kämpft noch um den Platz im Paradeboot, dürfte aber andernfalls einen WM-Startplatz im Vierer sicher haben.

Fahrgemeinschaft nach Italien?

Ihr Ticket sicherten sich auch Kieran Holthues und Vinzent Kuhn, die sich bei der U-19-Zweiersichtung in Duisburg als Ranglistenerste auf die Teilnehmerliste zur WM setzten, und dann wohl gemeinsam mit den Zwillingen David und Emanuel Wieczorek eine Fahrgemeinschaft nach Italien bilden werden, die als Gesamtvierte bei den Bundestrainern auch hoch im Kurs stehen.

Die nationalen Titelkämpfe haben die U-17-Ruderer Daniel und Sebastian Hopf um Trainer Mario Acosta im Fokus, beide saßen in Duisburg sowohl im siegreichen Vierer als auch wenig später auch im Achter. Leichtgewicht Luca Lücke hat die nationale Spitze ebenfalls im Visier, in Duisburg reichte es für den Skuller zu Rang vier. Trainer Laurin Kipp ist sehr zuversichtlich, dass damit noch lange nicht das letzte Wort gesprochen ist.

Angl mit Platz im Achter

Und wohin der Weg der jungen Garde des RVM mittelfristig führen soll, das zeigt Jasper Ang. Er ist zwar selber erst 22 Jahre alt, hat aber ab Donnerstag nach der offiziellen Vorstellung des „großen“ Deutschland-Achters in Dortmund einen Rollsitz im Flaggschiff des Deutschen Ruder-Verbands, der bereits mit den bevorstehenden Weltcups die lange Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2024 in Paris in Angriff nimmt.

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