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Rudern: Hügelregatta

RVM-Athlet Angl muss absagen – Bührke und Kruse stark im U-23-Achter

Münster

Leonard Bührke und Sönke Kruse machten mit dem deutschen U-23-Achter bei der Hügelregatta in Essen auf sich aufmerksamn, während Clubkollege Jasper Angl, der sogar im Flaggschiff des DRV gesessen hätte, absagen musste. Gut in Form ist auch Para-Athletin Manuela Diening.

Von Ansgar Griebel

Der deutsche U-23-Achter in voller Fahrt: angetrieben von Schlagmann Sönke Kruse (2.v.l.), vor ihm im Ziel war allerdings RVM-Teamkollege Leonard Bührke (2.v.r.) Foto: Detlev Seyb

Kurz nach seiner Berufung in den Deutschland-Achter musste Jasper Angl vom RV Münster schweren Herzens den ersten offiziellen Einsatz im Flaggschiff des Deutschen Ruder-Verbande krankheitsbedingt absagen. Allerdings wahrt der 21-Jährige auch mit Blick auf die bevorstehenden Weltmeisterschaften im September im tschechischen Racice seine Anwartschaft auf einen Stammplatz im neu formierten Paradeboot. Bei der internationalen Hügelregatta in Essen fuhr das deutsche Großboot ohne münsterischen Antrieb als Sieger ins Ziel, hatte allerdings hinter den Booten aus Frankreich und Polen schon den U-23-Achter des DRV im Schlepptau, der als Vierter ins Ziel kam und mit Sönke Kruse als Schlagmann und Debütant Leonard Bührke gleich zwei Münsteraner an Bord hatte.

Bei den Junioren werden die Welttitelkämpfe im italienischen Varese ausgefahren – die aussagekräftige Bewerbungen der RVM-Athleten liegen nun vor. Bührke hatte auch im U-23-Vierer gepunktet, der das zweite deutsche Nachwuchs-Boot hinter sich ließ. Podiumsplätze fuhr Sebastian Merschel mit Partner Mathias Haggenai aus Leverkusen im Leichtgewichtszweier ein.

Test bestanden, Form bestätigt

Sonne, fast glattes Wasser, wenig Wind – auch Manuela Diening hätte es nicht besser treffen können bei der internationalen Regatta in Gavirate (Italien). Für die Para-Ruderin des RV Münster war es bei diesen guten Bedingungen noch einmal ein Test, bevor es dann für sie in vier Wochen in Poznan beim World-Cup ernst wird. Am Ende kehrte sie mit einem Sieg und einem guten zweiten Platz zurück: Test bestanden, gute Form bestätigt. In Abwesenheit der gesamten Weltspitze waren beide Finals geprägt vom Kräftemessen der deutschen Para-Athletinnen, die zeigten, dass beide in guter Form sind und brennen: Ein Sieg ging nach Münster, einer nach Hamburg an Sylvia Pille-Steppat. Und so wird es dann für den World-Cup in Polen spannend, denn dort wird entschieden, wer die deutschen Farben bei der Heim-EM in München und der WM in Racice vertritt.

Nachwuchs sammelt Siege

Last but not least war auch der jüngste Nachwuchs des RVM am Wochenende im Einsatz und sicherte sich bei der Regatta in Waltrop gleich 14 Siege – eifrigste Pokalsammler waren dabei Danylo Tomkovyd, Edgar Terwort, Linus Böckmann und Simon Kleine, die nicht nur im Quartett zwei Erfolge einfuhren, sondern zudem auch noch im Zweier siegreich waren. Für das Trainer-Team um Carly Abbenhaus und Luca Frankenstein ein perfekter Auftakt für die nächsten Herausforderungen. Weiter geht es noch im Mai in Kettwig.

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