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Basketball: 2. Liga Pro B

Serie der WWU Baskets gegen Schwelm soll weitergehen

Münster

Immer wieder gerne, denken sich die WWU Baskets Münster, wenn sie den Namen des nächsten Gegners hören. Seit 2016 gewann das Team alle Vergleiche mit den EN Baskets Schwelm. Personell hat sich vor dem erneuten Duell allerdings wenig verbessert im Kader des Vorjahresmeisters.

Henner Henning

Zuletzt hatten Stefan Weß (l.) und die Baskets beim Treffen mit den Schwelmern um David Ewald das bessere Ende für sich. Am Samstag soll der nächste Sieg folgen. Foto: fotoideen.com

Es gibt Mannschaften, denen man immer wieder gerne begegnet. Eine solche waren für die WWU Baskets Münster in der jüngeren Vergangenheit die EN Baskets Schwelm. Vom 10. Dezember 2016 datiert die letzte Niederlage, damals unterlag Münster noch zu Regionalliga-Zeiten und in der Uni-Halle dem späteren Meister und Aufsteiger 81:90. Es war die letzte Pleite, danach folgten damals postwendend zwei Auswärtssiege (94:83 im Pokal-Viertelfinale, 89:82 zur Vizemeisterschaft) sowie zwei weitere Erfolge in der vergangenen Spielzeit beim Wiedersehen in der 2. Bundesliga Pro B. WWU Baskets gegen EN Baskets, das passte zuletzt aus münsterischer Sicht – und daran soll sich am Samstag (19.30 Uhr) nichts ändern.

„Die Vorfreude ist extrem. Es war für uns in den vergangenen Jahren immer eine der wichtigsten, intensivsten und auch erfolgreichsten Auswärtspartien. Wir sind absolut bereit für ein richtiges Spitzenspiel“, sagt Münsters Coach Philipp Kappenstein, der im Erfolgsfall nach Siegen mit den Blau-Gelben gleich- und damit in der Tabelle vorbeiziehen könnte. Ein Anreiz, den es kaum braucht in dem Duell mit dem Zweitplatzierten, der zuletzt aber eine derbe 65:90-Klatsche bei den Itzehoe Eagles einstecken musste. Ohne Neuzugang Anell Alexis, der mit den Panthers Schwenningen im Frühjahr in den Playoffs an Münster gescheitert war, geriet Schwelm böse unter die Räder – und ist entsprechend gereizt. „Das macht es nicht einfacher“, sagt Kappenstein. Den Gegner sieht er als „ausgeglichenes Team auf den ersten sechs bis sieben Positionen“. Dabei ragt Montrael Scott (letztes Jahr Bochum) mit 15, 4 Punkten, sieben Rebounds sowie 6,9 Assists im Schnitt heraus, wichtige Akteure sind zudem Alexis (14,4 Punkte), der reboundstarke Milen Zahariev (10,3), der Däne David Knudsen (11,2) oder der unter der Woche pausierende Kapitän Nikita Khartchenkov (9,9).

Münsters personelle Lage ist unverändert, weiter fehlt daher ein Quartett um Marck Coffin. Dass die WWU Baskets dies aber durch eine intensive Verteidigung auffangen können, haben die Siege in Iserlohn und gegen Oldenburg (beide Male kassierte Münster weniger als 60 Zähler) gezeigt.

  • Die Partie aus Schwelm wird am Samstag live im Internet übertragen.
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