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Basketball: 2. Regionalliga

So profitiert die SG Telgte-Wolbeck vom Schatten der WWU Baskets

Münster

Neben den Profi-Basketballern etablieren sich weitere Standorte im Einzugskreis Münster. Dazu zählt auch die SG Telgte-Wolbeck um Trainer Marc Schwanemeier. Einige Ex-Münsteraner haben bereits die Seiten gewechselt, das soll auch künftig so sein.

Von Tim Kosel

Marc Schwanemeier baut auch als Trainer in Wolbeck auf die vielen Verbindungen zum UBC. Foto: Ralf Aumüller

Die Basketball-Landschaft in Münster wird aktuell mehr denn je durch die Erfolgsstory der WWU Baskets geprägt. Doch neben dem sportlichen Aushängeschild des Münsterlandes, profitieren auch Vereine aus der direkten Nachbarschaft. So wie die Spielgemeinschaft Telgte-Wolbeck.

Die Schützlinge von Trainer Marc Schwanemeier, der früher auch für den UBC an der Seitenlinie stand, haben fast ausnahmslos schon für den Universitätsclub die Schuhe geschnürt. Seine Mannschaft, die in der 2. Regionalliga zu Hause ist, sieht er mittlerweile als „interessante Anlaufstelle“ für Basketballer aus der Region. Regelmäßig wechselten Spieler in der jüngeren Vergangenheit aus Münster in Richtung Telgte-Wolbeck.

„Wir haben ein junges Team, das aus Freundschaften gewachsen ist. Bei uns herrscht eine familiäre Stimmung“, nennt Schwanemeier Gründe für den Zulauf. Für die Entwicklung der Spielgemeinschaft sei der UBC kein echtes Vorbild: „Natürlich möchten wir sportlich erfolgreich sein, aber unser Schaffen ist nicht an Geldgeber oder Sponsoren geknüpft. Unsere Mannschaft besteht aus Hobbysportlern“.

Ein Abstieg hätte weitreichende Folgen

Einen gewissen Druck verspüre Schwanemeier, dessen Mannschaft aktuell im Tabellenkeller steht, aber dennoch. Um weiter ein attraktiver Standort für Spieler aus Münster und Umgebung zu sein, müsse seine Mannschaft die Klasse halten. „Bei einem Abstieg müsste auch unsere zweite Mannschaft eine Klasse tiefer antreten“, sieht der ehemalige Bundesligaprofi die Anzugskraft des Standortes auf wackligen Beinen.

Dringend benötigte Punkte will Schwanemeier am besten noch vor Weihnachten einfahren. Wenn es nach ihm ginge, sollen noch „mindestens zwei Siege“ her. Währenddessen wird er wohl auch den Baskets in der Pro A die Daumen drücken, damit der Basketballstandort Münster auch für seine Mannschaft in Zukunft zuverlässig Talente abwirft.

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