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Schwimmen: NRW-Meisterschaften

SGS-Talente holen sich in Wuppertal Feinschliff für Berlin geholt

Münster

In der nächsten Woche geht es für ein 19-köpfiges Team der SGS Münster auf nationaler Bühne um Medaillen, Bestzeiten und Top-Platzierungen. Dass die Schützlinge von Coach Markus Erth für die Wettbewerbe in Berlin gerüstet sind, ließen sie bei den NRW-Meisterschaften erahnen. Auch wenn „Gold fehlte“ (Erth), stimmten Form und sieben Medaillen zuversichtlich.

Von Henner Henning

Valentin Schnermann, der gerade an seinem Abitur bastelt, gewann mit SGS-Staffeln bei den NRW-Meisterschaften in Wuppertal drei Medaillen. Foto: SGS Münster

Die NRW-Meisterschaften in Wuppertal, bei der auch die Junioren gefordert waren, standen auf der Prioritätenliste der SGS Münster nicht unbedingt ganz oben. Vielmehr diente der Wettbewerb den Athleten von Trainer Markus Erth auch dazu, sich vor den am Dienstag beginnenden Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) in Berlin den „letzten Feinschliff und Wettkampfhärte“ zu holen. Das gelang der SGS, nicht nur wegen sieben gewonnener Medaillen war der Chefcoach zufrieden. „Die Zeiten waren alle im erwarteten Rahmen, obwohl der Wettkampf zu einem ungünstigen Zeitpunkt kam. Dazu haben wir das Ziel, uns mit den Staffeln für die offenen Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren, erfüllt.“

Teams überzeugen

Es waren dann auch die Mannschaften, die in Wuppertal reichlich Edelmetall erschwammen. Valentin Schnermann, Rica Botz, Patricia Rutz und Falk Lömke sicherten sich als Freistil-Mixed-Quartett jeweils über 100 und 200 Meter Bronze. Zwei weitere dritte Plätze gab es für Lömke in der Mixed-Staffel über 4 x 100 Meter Lagen mit Maximilian Kassenbrock, Janne Bodemer und Botz sowie in der Staffel über 4 x 200 Meter mit Schnermann, Kassenbrock und Lion Schürmann.

Lömke noch etwas müde

Zu diesen vier Team-Medaillen fügte Lömke, der in Berlin über 100 Meter Freistil als Titelverteidiger an den Start geht, Silber über 50 Meter Rücken sowie Bronze über die doppelte Distanz hinzu. „Für Falk war es nach seiner Corona-Infektion wichtig, Rennpraxis zu bekommen. Bei seinen 15 Starts war er dann auch bei einigen Rennen etwas müde“, sagte Erth.

Markus Erth

Ein zweites Mal Silber steuerte Bodemer bei, die in dieser Woche wie ihre Teamkollegen Schnermann und Botz mündliche Abitur-Prüfungen ablegen muss. Der Lernstress aber hielt sie nicht davon ab, über 200 Meter Schmetterling als Zweite anzuschlagen. Dazu stand Bodemer über 200 Meter Lagen und 100 Meter Schmetterling im Finale und wurde jeweils Siebte – wie Botz über 200 Meter Freistil. Finalteilnahmen schafften zudem die 4 x 100 Meter Freistil (4.), Lömke über 200 Meter Rücken (4.), Schnermann über 100 Meter Freistil (5.), Robert Settle über 200 Meter Schmetterling (6.) sowie Olivia Hopfinger über 200 Meter Schmetterling (8.) und Lömke über 50 Meter Freistil (8.). Ein gutes Ergebnis. „Auch wenn Gold fehlt, aber es waren ja auch die besten Schwimmer aus NRW dabei“, sagte Erth, der seine Schützlinge nun auf die DJM vorbereitet. Am Montag geht es mit 19 Athleten in die Hauptstadt – und ab Dienstag dann um Medaillen und Top-Platzierungen.

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