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Basketball: 2. Liga Pro B

Siegesserie gerissen: WWU Baskets verlieren in Schwelm mit 86:94

Münster

Die Siegesserie ist gerissen. Mit 86:94 (44:40) unterlagen die WWU Baskets Münster am Samstagabend bei den Baskets Schwelm. Als sei das nicht hart genug, musste auch der bis dato agile Helge Baues im dritten Viertel mit einer Ellenbogenverletzung raus. Eine Diagnose steht noch aus.

André Fischer

Zusammen mit Kapitän Jan König mit 16 Punkten bester Schütze der WWU Baskets: Marck Coffin (links) Foto: Jürgen Peperhowe

Knapp 100 Kilometer über die Autobahn 1 an die Grenze des Rheinlands – dieser Trip ist an einem Samstagabend machbar. Nur: Mit einer Niederlage im Gepäck wird jeder Rückweg, von woher auch immer, schier unerträglich. Diese leidvolle Erfahrung machten die WWU Baskets am Samstagabend bei ihrem Besuch in Schwelm. Beim 86:94 verließen die Gäste als Verlierer das Feld. Die Siegesserie ist gerissen. Fünfmal in Serie verließ Münster zuletzt als Gewinner das Feld. „Das ist ein Dämpfer, der uns nicht umwerfen wird“, bilanzierte Trainer Philipp Kappenstein unmittelbar nach der Partie.

Dennoch hatte die Niederlage einen positiven Touch. Den direkten Vergleich haben die Uni-Basketballer knapp gewonnen – das war dem Coach wichtig. Vor nicht mal vier Wochen am Nikolaustag gab es in der Sporthalle am Berg Fidel bereits einen schwer erkämpften 79:70-Erfolg. Das kann in der Endabrechnung nicht ganz unwichtig sein.

Die Saison geht nahtlos weiter. Nur vier reine Tage herrschte Weihnachtsruhe. Dann schwitzten Jan König und Co. wieder im Training. Keine Gnade. In Zeiten von Corona und immer wieder auftretenden Verdachtsfällen, die eine Quarantäne nach sich ziehen, werden die Spiele auf Teufel komm raus durchgeboxt. „Es ist hart, aber wir ziehen das gemeinsam durch“, sagt Kappenstein. Gesagt, getan.

Er und seine Jungs hatten in Schwelm das befürchtet schwere Auswärtsspiel auf Augenhöhe. Zur Halbzeit (44:40) lagen die Gäste vorn, verpassten es indes, weiter davonzuziehen. Im dritten Viertel mussten die Baskets dann den Ausfall vom starken Helge Baues verkraften, der mit einer Ellenbogenverletzung raus musste und noch am Abend in Münster ins Krankenhaus gebracht werden sollte. „Schwelm hat dann seine ganze Erfahrung ausgespielt“, so Kappenstein. Vor dem finalen Akt hieß es 67:66 für die Hallenherren. Zu viele Turnovers in der Offensive im Schlussabschnitt spielten Schwelm in die Karten. Das war’s. „Das ist eine abgezockte Truppe. Wir standen uns manchmal selbst im Weg“, wirkte Kappenstein enttäuscht.

Jan König und Marck Coffin waren mit 16 Punkten die besten Schützen aufseiten der Münsteraner, Jasper Günther kam auf 14 Punkte.

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