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Tennis: Australian Open

Aus im Einzel für 16-jährige Münsteranerin, aber eine Hoffnung bleibt

Münster

Die Tennis-Welt blickt nach Melbourne – und mit Sonja Zhiyenbayeva sorgt bei den Australian Open auch eine Spielerin aus Münster für Furore. Nach dem Achtelfinal-Aus im Einzel bleibt der 16-Jährigen noch eine Titelchance, die Hürde aber ist hoch.

Sonja Zhiyenbayeva aus Münster erreichte im Einzel das Achtelfinale der Australian Open, in der Doppel-Konkurrenz ist die 16-Jährige weiterhin im Rennen. Foto: Imago/ZUMA Wire

Als bekennende Tennisfans verfolgen die Aktiven des TC Preußen Münster verfolgen die Aus­tralian Open in Melbourne ohnehin mit großem Interesse – aber in diesem Jahr aus gegebenem Anlass über die längst von allen deutschen Hoffnungen befreiten Herren- und Damenkonkurrenzen hinweg. Denn im Juniorinnenfeld schreibt eine junge Preußen-Spielerin Schlagzeilen.

Die 16-jährige Sonja Zhiyenbayeva legte noch vor kurzem für die Preußen Hand an den Schläger, sicherte sich für den TCP den Sieg bei den Gronau Open und ist weiterhin mitten drin im Titelrennen am Yarra River in Australien.

Die 16-Jährige aus Albachten schaffte nach Siegen über die Tschechin Amelie Smejkalova (7:5, 6:4) und Lokalmatadorin Stefani Webb (6:4, 4:6, 6:4) den Sprung im Achtelfinale des Grand-Slam-Turniers. In der Nacht zu Mittwoch unterlag Zhiyenbayeva allerdings der an Nummer 15 gesetzten Renata Jamrichova aus der Slowakei.

Hohe Hürde im Doppel-Viertelfinale

Nach 53 Minuten hieß es 0:6, 2:6 aus Sicht der Münsteranerin, die zuletzt mit und für Deutschland im Viertelfinale das Billie-Jean-King-Cups in Antalya stand. Erst beim Stand von 0:2 im zweiten Satz gelang der 16-Jährigen der erste Spielgewinn, beim 2:4 hatte sie dann sogar die Chance, auf 3:4 zu verkürzen. Doch die Slowakin wehrte mit einem Rückhand-Winner den Spielball ab und beendete wenig später die Partie.

Im Doppel hingegen geht die Reise für Zhiyenbayeva weiter. Ebenfalls in der Nacht zu Mittwoch war sie an der Seite der Rumänin Cara Maria Mester gefordert und gewann 6:4, 7:5 gegen Luciana Moyano (Argentinien) und Amelie Smejkalova (Tschechien). Im Viertelfinale trifft das Duo nun auf das an Platz zwei gesetzte Duo Mirra Andreeva/Alina Korneeva (Verband Russland).

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