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Speckbrett: 54. Stadtmeisterschaften

„Ein richtiger Shoot-Out“: Nachzügler eröffnen Finaltag

Münster

Bei den 54. Speckbrett-Stadtmeisterschaften stehen am Samstag die Finals an – einige Teilnehmer müssen aber erst noch ermittelt werden. Der Regen aus der Vorwoche hat auch für Regel-Anpassungen gesorgt.

Noch in der Offenen Klasse dabei: Djawed Jacobi Foto: Timo Höppner

Das verregnete letzte Wochenende vor dem Finaltag hat den Spielplan der 54. Speckbrett-Stadtmeisterschaften gehörig durcheinander gewirbelt und die Organisatoren vor einige Denksportaufgaben gestellt. In der Offenen Klasse stehen noch reichlich Partien aus, die beiden Finalisten werden erst am Samstag ermittelt, wenn auch die Endspiele der zwölf weiteren Konkurrenzen laufen. Ein knackiges Programm steht also an auf der Anlage des SV Sentruper Höhe.

30 Spieler waren von dem Abbruch am vergangenen Sonntag betroffen, 22 stellen sich der Fortsetzung am Samstag ab 8.30 Uhr. Dabei müssen sie von Beginn an hellwach sein, werden die Matches angesichts des dicht gedrängten Zeitplans doch arg verkürzt. So werden die Spiele auf der Siegerseite zwar über zwei Gewinnsätze gespielt, diese allerdings nur bis elf oder 15. Und auf der Verliererseite entscheidet ein einziger Durchgang, der bei elf Punkten endet. „Das ist diesmal ein richtiger Shoot-Out“, erklärt Mitorganisator Timo Höppner.

Sundrup gegen Reutter, Thiemann gegen Hartmann

Neben der Offenen Klasse war auch das Damen-Einzel vom Regen betroffen. Als Folge wurde das Tableau aufgeteilt in zwei Fünfer-Gruppen, in denen unter der Woche gespielt wurde. In Gruppe 1 behauptete sich ­Titelverteidigerin Karla Sundrup ohne Satzverlust, in der Parallelgruppe setzte sich Lea Reutter durch.

Sie treffen nun am Samstag (14.45 Uhr) aufeinander, im drittletzten Endspiel des Tages, der traditionell mit dem Finale der Sonderklasse (16.15 Uhr) ausklingt. In dem will Michael Thiemann seine Titelserie fortsetzen, zuletzt gewann der Rekordsieger viermal am Stück. Sein Herausforderer Lars Hartmann, in den vergangenen drei Jahren jeweils Dritter, gelangte überzeugend und souverän ins Endspiel, während Thiemann nach überraschender Auftaktniederlage den Weg durch die Verliererrunde meisterte.

Das Einzel-Finale wird Thiemanns zweite Titel­chance sein, zuvor bestreitet er mit Höppner das Doppel-Endspiel (15 Uhr) gegen Marius Bruun/Daniel Gödde. Eröffnet werden die Spiele um 10.45 Uhr mit dem letzten Duell im Damen-Doppel, in dem Jule Gey/Stephanie Höppner auf Franziska Schulze Köhling/Sundrup treffen, und mit dem Endspiel in der Offenen Klasse – sollten die Nachzügler bis dahin fertig sein.

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