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2. Liga Pro B: Baskets vor einer schweren Aufgabe

Spitzenduell bei den Sixers: Die WWU Baskets gehen auf eine lange Reise

Münster

Bereits am Samstag macht sich der Tross der WWU Baskets Münster auf die Reise. Ziel ist Sandersdorf bei Leipzig, wo die Westfalen zum Duell der Aufsteiger und Überraschungsteams antreten. Münster ist seit einer Woche Spitzenreiter, Gastgeber BSW Sixers lauert mit einem Sieg weniger dahinter.

Henner Henning

Wie schon im Hinspiel muss sich Münster um Jan König gegen die Sixers mit Terrence Williams und Ferenc Gille (u.) auf eine Menge Gegenwehr einstellen. Foto: Wilfried Hiegemann

17 von 22 Spieltage sind in der 2. Liga Pro B absolviert, und die WWU Baskets Münster erleben eine Premiere. Erstmals steht der Aufsteiger an der Tabellenspitze – ein Dokument, das die Leistung des Neulings eindrucksvoll belegt. Den Platz an der Sonne will Münster am Sonntag (17 Uhr) bei den BSW Sixers verteidigen, doch Vorsicht: Die Sachsen haben Erfahrung darin, einen Tabellenführer zu stürzen, schubsten sie doch vor einer Woche mit dem 89:66 den SC Rist Wedel vom Thron, auf dem die Baskets nun sitzen.

Nicht nur deswegen deklariert Münsters Trainer Philipp Kappenstein das Auswärtsspiel zu einer „mega schweren Aufgabe“. Die Sixers können mit einem weiteren Erfolg mit den Westfalen gleich- und bei einem Erfolg mit mehr als fünf Punkten Differenz (Hinspiel 76:71 für Münster) auch vorbeiziehen.

„Das ist auch mit Blick auf die Playoffs ein wichtiger Test. Ich bin beeindruckt, wie die Sixers zuletzt gespielt haben. Ich hoffe, dass wir das Spiel bis zum Ende offenhalten können, um am Ende dann zuzuschlagen“, sagt Kappenstein. Eine Qualität, die sich sein Team in der Saison erarbeitet hat.

Selbstvertrauen nach drei Siegen in diesem Jahr

Um in Sandersdorf zu bestehen, muss Münster das starke BSW-Kollektiv mit fünf Spielern, die regelmäßig zweistellig punkten, stoppen. Topscorer der Sixers ist Ferdinand Zylka (17,2 im Schnitt), der wie der starke Benedikt Turudic (12,3) per Doppelspielrecht in der Bundesliga beim Kooperationspartner Mitteldeutscher BC spielt.

Dazu sind der Amerikaner Terrence Williams (15,2), der Litauer Eimantas Stankevicius (15) sowie der Spielgestalter Luka Petkovic tragende Säulen des Mitaufsteigers, der wie Münster ein Überraschungsteam der Liga ist. „Uns erwartet eine Menge Qualität“, sagt Kappenstein. Die aber bringt Münster auch mit – sowie eine Menge Selbstvertrauen nach den drei Siegen in diesem Jahr und dem Sprung an die Spitze der Pro B.

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