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Basketball: 2. Liga Pro B

Stabilität und Konstanz sind die nächsten Ziele der WWU Baskets

Münster

Das 92:66 gegen den bisherigen Spitzenreiter ART Giants Düsseldorf war der bisher beste Auftritt der WWU Baskets Münster in dieser bisher wechselhaften Saison. Nun möchte Trainer Philipp Kappenstein solche Leistungen häufiger sehen.

Henner Henning

Jasper Günther hatte nicht nur offensiv ganz starke Szenen. Der Aufbau stand sinnbildlich für den Baskets-Auftritt. Foto: Jürgen Peperhowe

Während ihre Teamkollegen noch in der Kabine die verschwitzten Trikots abstreiften und sich umzogen, sammelten Malcolm Delpeche und Marck Coffin gut gelaunt die Wasserflaschen an der Bank ein. Die Arbeit war überzeugend verrichtet, die Stimmung war bei den WWU Baskets Münster nach dem beeindruckenden 92:66-Sieg gegen den entthronten Tabellenführer ART Giants Düsseldorf gelöst.

Der Pro-B-Ligist hatte Wort gehalten. Ein Statement wollten die ambitionierten Baskets nach den beiden jüngsten Auswärtsniederlagen setzen, wollten die angesammelte Enttäuschung nach nur zwei Erfolgen aus fünf Partien in Energie ummünzen. Und das Vorhaben gelang, mit einer klugen, aggressiven Defensivtaktik nahm Münster der Düsseldorfer Offensive, die zuvor bei 86 Punkten im Schnitt lag, besonders zu Beginn jegliche Luft zum Atmen. Erst nach 5:15 Minuten (!) erschienen die Giants durch Mark Gebhardt auf dem Scoreboard – zum 1:15 per Freiwurf. Ein Produkt der harten Arbeit, die Jasper Günther und Marck Coffin in vorderster Front etwa gegen Top-Scorer Dennis Mavin an den Tag legten und die unter den Körben Malcolm Delpeche und Adam Touray „fantastisch leisteten“ (Coach Philipp Kappenstein). Defensiv griffig und bissig, offensiv kreativ (29 Assists) und treffsicher. „Wir hatten uns viel vorgenommen, haben es hervorragend umgesetzt. Wir haben die Waffen ja, wir müssen sie nur ans Laufen bringen“, sagte Kappenstein. Gleich fünf Baskets-Akteure punkteten zweistellig, nach ihren bislang besten Saisonleistungen waren Stefan Weß und Thomas Reuter mit je 15 Zählern die besten Werfer.

Keine Euphorie

Es war ein von der ersten bis zur letzten Sekunde runder Auftritt Münsters. Doch so wie Kappenstein nach dem unbefriedigenden Auftakt nicht in Hektik verfallen ist, verfällt er nun nicht in Euphorie. „Es war vorher nicht so schlimm, wie es aussah. Nun hat man gesehen, was möglich ist. Jetzt müssen wir sehen, dass wir Stabilität in unser Spiel bekommen und auswärts den Bock umstoßen“, sagte Kappenstein. Die nächste Chance bietet sich am Samstag bei den BSW Sixers.

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