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Jahresversammlung

Stadtsportbund für Kontinuität im Ehrenamt

Münster

Erstmals konnten sich die Vertreter der gut 200 Vereine (mit rund 95 000 Mitgliedern) am Mittwochabend bei der Jahresversammlung des Stadtsportbundes nach coronabedingter Auszeit wieder persönlich treffen. Der Führung um den SSB-Vorsitzenden Michael Schmitz wurde für zwei weitere Jahre einstimmig das Vertrauen ausgesprochen.

Von Michael Schulte

Das Vorstandsteam des SSB Münster mit (von links) Jens Bruckmann, Jörg Riethues, Michael Willnath, Michael Schmitz, Prof. Dr. Klaus Völker, Roland Wischermann, Elke Wirtz, Astrid Markmann, Sabine Roters, Jana Winkeljann und Geschäftsführer Robin Schneegaß. Es fehlen Jörg Verhoeven und Sabine Thoene. Foto: SSB Münster

Wer Harmonie in der Versammlung erlebt, Einstimmigkeit bei der Wiederwahl erfährt und Komplimente von drei Gastrednern erhält, der kann mit Fug und Recht stolz auf seine Arbeit sein. So geschehen am Mittwochabend im VIP-Raum der Preußentribüne, als sich Münsters Sportfamilie zur Jahresversammlung des Stadtsportbundes (SSB) traf.

Die Vertreter der gut 200 Vereine (mit rund 95 000 Mitgliedern) konnten sich nach coronabedingter Auszeit erstmals wieder persönlich treffen, um sich vom geschäftsführenden SSB-Vorstand die Aktivitäten der vergangenen zwei Jahre erläutern zu lassen. Offensichtlich waren die so überzeugend und die Perspektiven beim Blick in die Zukunft so vielversprechend, dass die Versammlung dem Führungsteam für zwei weitere Jahre einstimmig ihr Vertrauen aussprach.

Viele Herausforderungen warten

Nun läuft Michael Schmitz als SSB-Vorsitzender nicht Gefahr, dass ihm lobende Worte den Blick auf das Wesentliche nehmen. Aber auch für ihn und seine vier Stellvertreter Astrid Markmann, Jörg Riethues, Jörg Verhoeven und Roland Wischermann, bedeuten das eindeutige Votum Ansporn für die neuen Aufgaben. „Wir haben in den vergangenen zwei Jahren sehr viel erreicht, aber mindestens ebenso viele Herausforderungen vor uns.“ Wie schlagkräftig der SSB im Hauptamt mittlerweile ist, zeigt die binnen vier Jahren von drei auf acht Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vergrößerte Geschäftsstelle. Unter dem Applaus der Mitglieder verkündete Schmitz, dass Geschäftsführer Robin Schneegaß als zentraler Motor des Auf- und Umbruchs beim SSB ab Anfang Mai („Und hoffentlich sehr lange“) mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag tätig sein wird.

Apropos Applaus. Der brandete auch auf, als Franjo Baute (Pluggendorfer Volleyballclub) nach 44-jähriger Tätigkeit im Vorstand, davon 40 Jahre als ehrenamtlicher Vorsitzender des Sportbildungswerks, verabschiedet und zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Für ihn rückt mit Elke Wirtz die Vorsitzende der Münster Mammuts auf den Beisitzer-Posten und damit neben die ebenfalls einstimmig wiedergewählten Sabine Roters, Sabine Thoene, Jens Bruckmann, Professor Dr. Klaus Völker und Michael Willnath.

Aufgabenfelder sind vielfältig

Die Aufgabenfelder in der Zukunft sind vielfältig. Beispiele: „Moderne Sportstätte 2022“, wo bereits 33 Vereinen Fördermittel in Höhe von 4,2 Millionen Euro bewilligt wurden. Sportentwicklungsplanung, Stärkung des Leistungs- und Spitzensports, Kampf gegen den Fachkräftemangel bei Trainern und Übungsleitern und das Anbieten diverser Alternativen im Breitensport. Finanziell sei alles im Lot, erläuterte Wischermann. Inzwischen liegen die Haushalte des SSB im siebenstelligen Bereich: Bei gut einer Million Euro im vergangenen Jahr, bei 1,1 Millionen Euro im Wirtschaftsjahr 2022. Die Mitglieder nahmen erfreut zur Kenntnis: Der Jahresabschluss 2021 lag bei den Einnahmen gut 100 000 Euro über Plan, bei den Ausgaben gut 80 000 Euro unter Plan. 2022 soll ein Gutteil der Rücklagen wieder zum Wohle der Vereine „flottgemacht“ werden.

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