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Rad: Sparkassen-Münsterland-Giro

Strecken sind ab dem 1. Mai ausgeschildert

Münster

Noch gut 170 Tage, dann startet die 16. Auflage des Sparkassen Münsterland-Giros. Dieses Mal führen die drei Jedermann-Rennen wie auch der Profi-Wettkampf durch den Kreis Warendorf, es wird mit mehr als 4000 Startern gerechnet, wenn es keine Corona-Beschränkungen zu diesem Zeitpunkt gibt.

Von Alexander Heflik

Gewann 2018 den Münsterland-Giro – damals vor vollen Rängen am Schlossplatz: Max Walscheid Foto: Jürgen Peperhowe

Mit 16 hat man noch Träume, und zum 16. Mal findet der Sparkassen-Münsterland-Giro am 3. Oktober statt. Diesmal wird es ein Montag sein. Was Renn-Organisator Rainer Bergmann von der Stadt Münster doch irgendwie beruhigt: „Der Aufbau an einem Sonntag dürfte weniger Probleme bereiten.“ Schließlich wird dieser Renntag, so hoffen es die Ausrichter, unter normalen Bedingungen mit Zuschauern rundherum laufen. Das war 2019 letztmals der Fall. Und 2022 soll das ganze Spektakel wieder sein Herzstück rund um den Schlossplatz in Münster finden.

Streckenausschilderung ab 1. Mai

Am 1. Mai werden die Strecken ausgeschildert sein, der Giro besucht nahezu ausschließlich den Kreis Warendorf, mit mindestens 4000 Jedermann-Aktiven wird dann auf den drei Strecken gerechnet. Es geht über 65, 95 und 125 Kilometer. Start und Ziel ist in Münster, dann bewegt sich die Karawane Richtung Osten.

Sportlicher Höhepunkt wird sicherlich das Profirennen, erst Ende April will Bergmann öffentlich den Startort bekanntgegeben. Als der Profi-Giro das letzte Mal im Kreis Warendorf gestartet wurde, war Wadersloh der Ausgangspunkt. Diesmal wird es ein anderer Ort – es ist noch ein Geheimnis ...

Bewerbungen von 35 Profi-Teams

Den Profi-Mannschaften ist das einerlei, der Giro ist als eines der letzten bedeutenden Rennen des Jahres für sie gesetzt. Rund 20 Equipen dürfen starten, aber bereits jetzt liegen über 35 Bewerbungen vor. Das ist weniger für die erstklassigen World-Tour-Teams ein Problem, sondern für die Mannschaften aus der zweiten, der dritten Reihe. Sie müssen auf eine Zusage hoffen.

Kaum internationale Konkurrenz

Anders als im Vorjahr, als das Rennen mit dem Radsport-Monument Paris-Roubaix konkurrierte, findet in diesem Jahr mit der Coppa Bernocchi im italienischen Legnano „nur“ ein gleichhoch eingestuftes Rennen statt. Auch WM-Starter könnten im Münsterland dabei sein, die Titelkämpfe sind vom 18. bis zum 25. September im australischen Wollongong angesetzt. Vielleicht sieht Münster sogar den neuen Straßen-Weltmeister. Der britische Supersprinter Mark Cavendish, der 2011 das Regenbogentrikot gewann, war ja auch schon da.

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