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Leichtathletik

„Tag des Laufens“ macht Münster mobil

Münster

Der Tag des Laufens wird auch in Münster gefeiert, am 1. Juni trafen sich gut 50 Sportbegeisterte an der Sentruper Höhe. Organisiert vom Volksbank Münster Marathon e.V. fiel dort um 18 Uhr der Startschuss zu einem Lauf für den guten Zweck.

Von Ansgar Griebel

Laufen macht glücklich, auch bei Regen: Die Läufer und Läuferinnen für den guten Zweck mit ihren Tempomachern Thomas Caruso (v. l.), Hendrik Pfeiffer, David Schönherr und Felicitas Schlepper. Foto: ag

Das Jahr hat 365 Tage – und mittlerweile ist jeder davon Themen gewidmet, die im Alltag gerne zu kurz kommen und unterschiedlich bedeutsam sind. Am dritten Samstag im Januar beispielsweise wird der Tag des Deutschen Schlagers begangen, acht Tage später der Welt-Lepra-Tag. Am 1. Juni stand nun der Tag des Laufens auf der Agenda. Dabei bedarf das Laufen eigentlich keines besonderen Tages. Der Sport, der wie kein zweiter wetterfest und krisensicher ist, erfreut sich ganzjährig über alle Altersklassen, Geschlechter und Schuh­größen hinweg größter Beliebtheit und lockte auch am Mittwoch einige Unentwegte an die Sentruper Höhe, wo – organisiert vom Volksbank Münster Marathon e.V. – um 18 Uhr der Startschuss zu einem Lauf für den guten Zweck fiel, die freiwilligen Spenden gehen an die Kinderhilfe Organtransplantation oder die Ukraine Nothilfe.

Rund 50 Läufer und Läuferinnen trotzten der wenig vertrauenerweckenden Wetterprognose und ließen sich auch nicht beirren, als sich pünktlich zum Startschuss ein grimmig dreinschauender Landregen zur gut gelaunten Gruppe gesellte.

Erstklassiges Führungspersonal

Schließlich durfte Ludger Fliß, der als Geschäftsführer des Münster Marathons seinen an Corona erkrankten Chef Michael Brinkmann am Mikrofon vertrat, erstklassiges Führungspersonal ankündigen: Vorneweg der amtierende Deutsche Meister im Marathon, Hendrik Pfeiffer, Triathlet-Urgestein Thomas Caruso und Marathonmann David Schönherr. Für Münsters ebenfalls von Corona ausgebremste Sportlerin des Jahres, Johanna Rellensmann, übernahm Felicitas Schlepper aus dem Marathon-Team die Vorarbeit für eine Laufgruppe. Gemeinsam und in der jeweiligen Gefolgschaft angepasstem Tempo ging es auf die Strecke.

Zeit zum Ausruhen gab es nicht, aber dafür ist am 2. Juni der offizielle Mach-früher-Feierabend-Tag.

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