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Hockey: 2. Regionalliga

THC-Herren steigen in den Aufstiegsfahrstuhl

Münster

Die Hockey-Damen des THC Münster haben es vorgemacht, die Herren des Clubs haben nachgezogen und sind ebenfalls aufgestiegen. Aus der 2. geht es nun in die 1. Regionalliga, dabei machten es die Mannen von Spielertrainer Fabian Schomann am letzten Spieltag noch einmal spannend. Am Ende aber reichte gar eine Niederlage für den Meistertitel.

Von Henner Henning

Aufstieg unter dem Bayer-Kreuz: Die Hockey-Herren machten in der 2. Regionalliga ihr Meisterstück. Foto: THC

Mit einem Polster von drei Punkten und 18 Toren auf den Aachener HC waren die Hockey-Herren des THC Münster in den letzten Spieltag der 2. Regionalliga gegangen, wollten beim RTHC Bayer Leverkusen den finalen Schritt in den Aufstiegsfahrstuhl machen.

Und das klappte, nach dem eigenen 7:9 (3:3) und dem 14:3 (7:2) des AHC bei der ETG Wuppertal gaben fünf mehr erzielte Treffer den Ausschlag. Manchmal können halt auch Niederlagen schön sein. „Wir mussten das erst einmal sacken lassen, das hat fünf Minuten gedauert. Aber dann haben wir gefeiert, denn wir waren die beste Mannschaft der Liga und sind verdient aufgestiegen“, sagte Teamsprecher Lasse Höppner.

120 Sekunden vor dem Abpfiff hatte der THC die Kunde vom Endstand in Wuppertal erhalten, lag da selbst mit 7:8 zurück. Die Idee, den Torwart herauszunehmen und noch auf einen Punkt zu gehen, verwarf der Gast – Sicherheit ging in diesen Momenten vor. Dass kurz vor dem Schlusspfiff der Partie, in der Münster 2:0 und 3:1 geführt hatte und das 5:7 noch ausgeglichen hatte, Leverkusen seinen neunten Treffer erzielte, war geschenkt. „Wir hatten uns zwar vorgenommen zu gewinnen, aber dafür haben wir uns im Pressing zu leicht überspielen lassen“, warf Höppner einen letzten Blick zurück auf die abschließenden 60 Minuten, in denen Moritz Hufer, Maximilian Keller (je 3) und Tom Tippkemper trafen.

Beste Offensive, beste Defensive

22 Punkte aus zehn Spielen, sieben Siege und ein Remis, dazu die beste Offensive (86 Tore) und Defensive (50 Gegentreffer) sowie ungeschlagen (8:2, 7:7) gegen den am Ende punktgleichen Rivalen Aachen verdeutlichen, welch Qualität sich der THC erarbeitet hat. Denn im Sommer steht das Team vom Dingbängerweg vor dem nächsten Aufstieg, vor dem zweiten Teil der Feldsaison liegt Münster mit der Optimalausbeute von sieben Siegen schon acht Zähler vor DSD Düsseldorf II.

Allerdings wird den THC dann ein neuer Coach ein- und aufstellen. Spielertrainer Fabian Schomann hat sein Studium beendet und geht zurück nach Hamburg. „Fabi hat in den anderthalb Jahren sehr gute Arbeit geleistet, die Erfolge sprechen für sich“, sagte Höppner. Ein Nachfolger aus den eigenen Reihen stehe bereit.

THC-Damen Oberliga-Meister

Bereits vor dem letzten Spieltag hatten die THC-Damen als Aufsteiger festgestanden. Der künftige Regionalligist und Oberliga-Meister beendete seine Saison mit einem 3:3 (1:0) beim Oberhausener THC, Lisa Siebrecht (2) und Hannah May waren die Torschützinnen.

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