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Tennis: Doppel-Jubiläum

THC Münster und WTV feiern 75-Jähriges mit vielen Finals

Münster

Der THC Münster wird 75 Jahre alt – und der Westfälische Tennis-Verband auch. Da bietet sich eine gemeinsame Party doch an. Und so finden am Samstag am Dingbängerweg die Finals des WTV-Vereinspokals statt. Mit dabei ist dann auch ein ehemaliger Davis-Cup-Sieger als Beobachter.

-hen-

28 Mannschaften spielen am Samstag beim THC Münster 14 Sieger des WTV-Vereinspokals aus. Foto: WTV

Am Wochenende steigt beim THC Münster eine doppelte Geburtstagsparty. Erst feiert der Club am Freitag sein 75-jähriges Bestehen mit einem Oktoberfest, für das sich etwa 200 Mitglieder angemeldet haben. Und am Tag danach kommt mit dem Westfälischen Tennis-Verband ein alter, aber jung gebliebener Weggefährte auf die Anlage am Dingbängerweg und trägt zu seinem 75. Ehrentag die Endspiele im WTV-Vereinspokal beim THC aus. „Wir freuen uns auf diesen besonderen Tag“, sagt Lutz Rethfeld, Vizepräsident des WTV und lange Sportwart des gastgebenden Vereins.

14 Endspiele mit 28 Teams

Über 500 Mannschaften machten sich im Frühsommer auf den Weg nach Münster, 28 Teams haben es in die 14 Endspiele geschafft. Ausgespielt wurden die Finalisten in je vier Damen- und Herren-Kategorien (eingeteilt nach Leistungsklassen) sowie in je zwei Damen-40-, Herren-40- und Herren-60-Wettbewerben. In der Königsklasse streckt der 1. TC Hiltrup die Hände in Richtung Pokal aus, das Team um die regionalligaerfahrenen Carlo Bückmann und Julius Hillmann will ab 12.30 Uhr den Titel-Hattrick des TC Parkhaus Wanne-Eickel verhindern.

Und auch der THC ist in drei Finals vertreten: In der zweiten Kategorie treffen die Herren des Gastgebers auf den TC Steinhausen (9.30 Uhr), die Damen erwarten in der Kategorie drei den TC Herford. Dazu haben sich die Herren 40 am Mittwoch im Halbfinale beim TC SuS Bielefeld durchgesetzt und für das Finale gegen den TV Altlünen qualifiziert. Damit ist der THC der Verein, der die meisten Finalteams stellt. Dahinter folgt der TC GW Paderborn, der jeweils ein Damen-Team in den beiden höchsten Kategorien in den Endspielen hat.

Zwei Einzel, ein Doppel

Gespielt werden jeweils und hintereinander weg zwei Einzel sowie ein Doppel, bei denen vier Spieler eingesetzt werden müssen.

Dabei wird es einen prominenten Beobachter geben. Mit Patrik Kühnen ist der dreifache Davis-Cup-Sieger und ehemalige Teamchef der deutschen Mannschaft zugegen – wie auch die komplette Riege des WTV. Sie werden sicher auch einen Blick auf die Endspiele der Hobby-Runde werfen, bei denen die besten acht Teams – angetreten waren über 450 – aus den Bezirken spielen.

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