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Fußball: Profis aus Münster

Touray-Brüder vereint in Delmenhorst – Gismann und Grohs in Bundesliga-Teams

Münster

Nach der Elf aus Münster, die es in den Profifußball geschafft, kommen nun die Nachzügler. Wir hatten nach weiteren Namen gefragt und sind fündig geworden: bei den Brüdern Ousman und Lamin Touray oder zwei Spielerinnen in der Bundesliga.

Von Thomas Rellmann

Lamin Touray (r.) spielt nun für Delmenhorst. Foto: imago/Kasch

In der vergangenen Woche hatten wir eine Elf aus Münsteranern erstellt, die im deutschen Profifußball angekommen ist (und nicht bei Preußen spielen). Daraufhin liefen einige Reaktionen und Namen ein. Etwa die zweier Brüder. Beim Regionalligisten Atlas Delmenhorst sind Ousman und Lamin Touray, die beide bei Westfalia Kinderhaus mit dem Kicken anfingen, am Ball. In der Nordstaffel sind die Niedersachsen aktuell 13. und damit als Neuling dort, wo er zu erwarten war.

Ousman (23) spielte beim 1. FC Gievenbeck, bei Preußen in der U 23 und 2020/21 sogar ein Jahr bei den Profis, ehe er für eine Saison beim SC Wiedenbrück landete. In dieser Spielzeit stand er meist in der Startelf und kommt auf ein Tor und zwei Vorlagen. Sein Bruder ist zumeist Joker, hat einmal getroffen und zweimal aufgelegt. Der 19-Jährige hat schon einige Stationen gesehen, war ab der U 11 bei Twente Enschede, Borussia Dortmund, Viktoria Köln und Borussia Mönchengladbach in der Jugend.

Gueye beißt sich in Ahlen durch

Ein weiterer Name ist Tidiane Gueye, der zur U 17 vom TuS Hiltrup zu RW Ahlen ging und sich dort bis in die erste Mannschaft hocharbeitete. In der Regionalliga kam er in dieser Saison auf vier Einwechslungen.

Grohs sogar im Nationalteam

Bestens bekannt sind natürlich auch die Damen aus Münster, die im Profi-Bereich spielen. Torhüterin Mala Grohs (Bayern München/früher 1. FC Gievenbeck) hat sogar es bis in die Nationalmannschaft geschafft hat, die 21-Jährige kämpft um einen Stammplatz im Club. Lynn Gismann sspielt in der Abwehr. Die 22-Jährige stammt aus dem Kinderhauser Nachwuchs und ist über die Warendorfer SU nun im Oberhaus beim SV Meppen gelandet. Paula Reimann, Schwester des Magdeburger Zweitliga-Keepers Dominik, wurde beim ESV und dem SC Münster 08 ausgebildet und spielt nun für Zweitligist FSV Gütersloh. Die 20-jährige Stürmerin, die auch für den VfL Bochum kickte, kommt in fünf Partien auf vier Treffer und einen Assist.

Mala Grohs. Foto: Thomas Austermann
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