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Volleyball: 3. Liga

TSC Münster-Gievenbeck klopft ans Tor zur zweiten Liga

Münster

Zwei große Schritte Richtung Titel ist der TSC Münster Gievenbeck am Wochenende gegangen. Klare Siege gegen die Tecklenburger Land Volleys und den TV Hörde beförderten den Drittligisten an die Tabellenspitze. Jetzt fehlt nur noch ein kleiner Schritt gegen Abschlussgegner TVA Hürth zum Titel

-ag-

Der TSC – hier mit Aaron Zumdick, Luca Brintrup, und Mathias Rehse – hatte am Samstag alles im Griff. Foto: Wilfried Hiegemann

Am späten Sonntagabend sah die Tabelle der 3. Volleyball-Liga West exakt so aus, wie sie sich Michael Spratte vor dem Wochenende gewünscht hatte: Sein TSC Münster-Gievenbeck thront an der Spitze – und das nicht als beliebige Momentaufnahme, sondern nur wenige Meter vor dem Ziel einer unrhythmischen Saison, in der der Klassenprimus kurz vor Toreschluss doch noch in „unseren Flow gefunden“ hat, wie Spratte nach einem eindrucksvollen Doppelschlag resümierte.

Erst Hörde. dann Tecklenburg

Am Samstagabend gastierte der Tabellenvierte aus Hörde in Münster – und forderte den TSC exakt drei Sätze lang, 25:15, 25;23, 25:21 – Feierabend. 24 Stunden später stellten sich die Tecklenburger Land Volleys in der Uni-Sporthalle vor, und erneut gönnten die Gastgeber ihrem Gegner nur die Mindestverweildauer: Mit 25:18, 25:14 und 25:19 wurde der gefürchtete Lokalrivale zum Abendbrot abgefrühstückt. Hörde als erwiesenes Top-Team der Liga, Nachbar Tecklenburg als unberechenbarer Angstgegner – jeweils im Eiltempo nach Hause geschickt. Fünf von sechs Sätzen an diesem Wochenende dominierte der TSC, in Durchgang zwei gegen Hörde bewies das Kollektiv zudem die nötige Nervenstärke, nach einem Acht-Punkte-Rückstand zurückzukommen. So sehen Sieger aus – und im konkreten Fall wohl auch Meister. Einen Punkt liegt der TSC vor der DJK Delbrück und nur noch ein Spiel liegt vor dem Team von Michael Spratte.

Finale gegen Hürth

Kommenden Samstag dürfte der Tabellenvorletzte TVA Hürth den designierten Zweitligisten vor eine lösbare Aufgabe stellen. Im Vergleich zu den beiden großen Schritten Richtung Titel an diesem Wochenende, dann eher einer kleiner Schritt über die Ziellinie.

Alle Mann an Bord

„Nach dem Aussetzer vergangene Woche, läuft es wieder“, glaubt Spratte jetzt an den Erfolg – zumal in der entscheidenden Saisonphase alle Mann wieder an Bord sind und der Trainer auf alle 14 Spieler zurückgreifen kann – erst fürs Spiel, dann für die Meisterfeier.

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