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Fußball: Westfalenliga

TuS Hiltrup gewinnt Schützenfest in Nottuln

Münster

Jetzt läuft es rund für den TuS Hiltrup. Eine Woche nach dem ersten Saisonsieg feuerte der Westfalenligist erneut fünfmal ab. Bei GW Nottuln siegten die Münsteraner mit 5:3. Ein entscheidender Faktor wurde erst nach einer Stunde eingewechselt.

-ag-

Nils Johannknecht Foto: Wilfried Hiegemann

Nach 90 Minuten hatte jede Mannschaft viermal getroffen – entscheidend für die Spielwertung war, dass der zweite Treffer von GW Nottuln im eigenen Netz landete, so dass in einem spektakulären Westfalenliga-Duell zwischen GW und dem TuS Hiltrup ein 5:3 (1:1)-Auswärtssieg verbucht werden durfte.

Für Trainer Marcel Stöppel und seine Schützlinge ein „toller“ Erfolg und ein perfekter Wegweiser zum Derby gegen Westfalia Kinderhaus. Allerdings mit einigen guten Ansatzpunkten für die Trainingswoche. „Das war ein offener Ritt“, so Stöppel, „bei dem wir viel zu offen waren.“ Derartige Einflugschneisen sollen Westfalia nicht geöffnet werden. Dass es gegen Nottuln am Ende doch reichte, schrieb Stöppel dann vor allem Doppeltorschütze Nils Johannknecht ins Spieltagszeugnis, „zumal er auch beim Eigentor zur Stelle gewesen wäre“, und Stan Schubert, der nach 62 Minuten ins Spiel kam – und es dann mit einem Treffer und einem Assist in die aus der TuS-Perspektive richtige Richtung drehte.

Geheimwaffe Schubert

Nachdem Lars Finkelmann (23.) den Gast in Führung schoss und GWN-Unglücksrabe Jens Böckmann (48.) zum Hiltruper 2:1 traf, wendeten Nottulns Peter Stüve (53.) mit seinem zweiten Treffer nach dem 1:1-Ausgleich (29.) und Christian Messing (57.) vermeintlich die Partie – ehe Stöppel seine Geheimwaffe Schubert aufs Feld schickte. Der machte Dampf, bediente erst Doppeltorschütze Nils Johannknecht (69., 72.), ehe er den fünften Treffer (83.) persönlich beisteuerte.
TuS
: Böcker – Krieger (85. Schwick), Stegt, Sammerl, Hinkelmann – Gockel, Kisker (65. Kilinc) – Mladenovic, Cömcü (90.+2 Revermann), Johannknecht (90. Pannucci) – de Angelis (62. Schubert)

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