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Fußball: Westfalenliga

TuS Hiltrup schießt sich frei

Münster

Seit drei Spielen war Westfalenligist TuS Hiltrup bereits ungeschlagen, auf einen Sieg warteten die Schützlinge von Trainer Christian Hebbeler vor diesem Sonntag aber immer noch. So: Das Warten hatte seit 16.40 Uhr ein Ende. Mit 4:0 bezwang einbefreit aufspielender TuS die Spielvereinigung Erkenschwick und sieht optimistisch dem Derby am Samstag in Kinderhaus entgegen.

Von Ansgar Griebel

4:0 und Feierabend: Luca de Angelis schiebt kurz vor Schluss zum Endstand ein. Foto: Wilfried Hiegemann

Dieser Knoten ist nicht geplatzt, das Gebinde wurde am Sonntag auf dem Platz am Osttor fachmännisch zerfetzt: Mit 4:0 (2:0) siegte Fußball-Westfalenligist TuS Hiltrup am Sonntagnachmittag gegen die Spielvereinigung aus Erkenschwick. In diesen 90 Minuten erzielte die Truppe von Trainer Christian Hebbeler doppelt so viele Tore wie in den vier Anläufen zuvor und verdoppelte auf einen Schlag die bisherige Punktebilanz.

Souverän, griffig und schnell in die Spitze

Zufrieden, Herr Hebbeler? „Absolut“. sagt der Trainer. „Souverän gespielt, griffig in den Zweikämpfen und mit wenigen Ballkontakten in die Spitze.“ So lief es unter der Woche im Training, und so funktionierte es am Sonntag einwandfrei auch im Spiel. „Jetzt sind wir diese Last los, endlich einen Sieg einzufahren. Und das auch noch hoch verdient und deutlich.“

Mladenovic doppelter Standard-Vollstrecker

In die Spur brachte Daniel Mladenovic seinen TuS mit zwei Standards erst früh aus elf Metern nach einem klaren Handspiel im Strafraum (4.) und 30 Minuten später per direktem Freistoß aus 17 Metern. Im zweiten Durchgang verwerteten Montasar Hammani (63.) mit einem sehenswerten Distanzschuss und der eingewechselte Luca de Angelis aus Nahdistanz (86.) noch zwei von zahlreichen weiteren Möglichkeiten der Gastgeber. Da wäre an diesem Tag der Wahl noch deutlich mehr drin gewesen, doch auch das war kein Grund zur Trainerklage nach diesem sehr überzeugendem Auftritt vor heimischen Publikum.

Zum vierten Mal ungeschlagen

Im Gegenteil: „Das war jetzt unser viertes Spiel in Serie, das wir nicht verloren haben. So schlecht war das vorher ja auch nicht. Aber heute haben wirklich alle ihr Herz auf dem Platz gelassen“, so Hebbeler – „und genau so hatten wir das vor dem Spiel besprochen.“

Rechtzeitig vor dem Derby am kommenden Samstag bei Westfalia Kinderhaus habe sein Team wieder zu den alten Tugenden zurückgefunden. „Das müssen wir jetzt in der Trainingswoche vertiefen, dann wird das am Samstag eine ganz spannende Sache.“

TuS Hiltrup: Böcker – Stegt, Kisker, Sammerl (78. Finkelmann), Krieger – Cömcu (81. Hajdini), Kilinc (57. Hebermann) – Johannknecht (71. de Angelis), Krieger, Hammami – Mladenovic

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