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Volleyball: Gute Nachricht für die Toptalente am Bundesstützpunkt

VC Olympia erhält Zweitliga-Spielrecht

Auf diese Nachricht hatte der VC Olympia gehofft: Nach einem Vorstandsbeschluss der Volleyball Bundesliga wird das hoch talentierte Team des Bundesstützpunktes Münster in der kommenden Saison am Spielbetrieb der 2. Bundesliga teilnehmen.

Wilfried Sprenger

Künftig Zweitligist: Trainer Justin Wolff und seine Schützlinge vom Bundesstützpunkt Münster. Foto: Wilfried Hiegemann

MünsterHereinspaziert, Münster hat künftig wieder einen Volleyball-Zweitligisten. Nach Beratung gab der Vorstand der Volleyball- Bundesliga (VBL) dem Antrag des VC Olympia auf ein Sonderspielrecht statt. Somit wird sich der Nachwuchs vom Bundesstützpunkt (BSP) in der kommenden Saison mit den arrivierten Teams der Nordstaffel der 2. Liga messen. Die VBL begründete die Zulassung mit der herausragenden Perspektive vieler Spielerinnen am BSP. Aktuell haben nicht weniger als zehn Nationalkader-Status. „In der 2. Liga werden sie angemessen gefordert und können sich bestmöglich weiterentwickeln“, hieß es aus Kreisen des entscheidenden Gremiums in Berlin.

Beim VC Olympia war die Freude über den positiven Bescheid aus der Hauptstadt natürlich groß. „Wir sind sehr glücklich, für die Mädels ist das ein ganz wichtiger Schritt in die Zukunft. Die Qualität ist definitiv da, um in 2. Liga mitmischen zu können“, sagte Jürgen Aigner. Der VCO-Präsident dankte dem Deutschen Volleyball-Verband für die „ex­treme Unterstützung“ des Antrags sowie der VBL für dessen Befürwortung. Die Spielzeit 2021/2022 beginnt am 11./12. September. Aigner: „Wir werden die Zeit nutzen, um uns beim Start eines Zweitligisten würdig zu präsentieren.“

Nach einem schwierigen Jahr ohne Wettkämpfe sehen die vielen Toptalente und Trainer Justin Wolff endlich Licht am Ende eines langen Tunnels. „Dass wir bald Zweitligist sind, ist eine richtig gute Nachricht. Meine Spielerinnen werden alles unternehmen, um sich dort zu beweisen“, erklärte Wolff. Sorgen um die sportliche Qualifikation macht er sich nicht. „Das Potenzial ist definitiv da, wir gehören da hin.“

Die 16- und 17-jährigen Talente hatten in den vergangenen Monaten zwar keinen Wettkampf, waren aber durchgängig im Training. „Qualität im Training kann Wettkampfpraxis zwar nicht ersetzen. Ich sehe aber, dass die Spielerinnen trotzdem Fortschritte gemacht haben. Die Eigenmotivation ist bei allen sehr hoch“, sagt Wolff. In der gerade erfolgten Eingliederung seines Teams ins Bundesliga-Unterhaus sieht er „eine Notwendigkeit, um die nächsten Schritte machen zu können“.

Vor dem Saisonstart im September wünscht sich Wolff „vorbereitende Wettkämpfe“. Vergleiche mit den Stützpunktteams in Berlin und Dresden sind angedacht. Beide Mannschaften haben ebenfalls Zweitliga-Lizenzen.

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