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Volleyball: 2. Bundesliga

VCO Münster kassiert in Essen bei der Premiere zu viele Serien

Münster

Das allererste Zweitliga-Spiel in der Geschichte des VC Olympia Münster ging deutlich verloren. 0:3 verloren die Talente beim VC Allbau Essen und hatten mehrmals mit Negativserien zu kämpfen. Doch nicht alles war schlecht beim Debüt.

Von Henner Henning

Verlor mit dem VCO 0:3 in Essen: Justin Wolff Foto:

Die Trauben, das hat der VC Olympia Münster gleich einmal am ersten Spieltag zu spüren bekommen, hängen in der 2. Bundesliga ein deutliches Stück höher. Mit 0:3 (13:25, 21:25, 17:25) unterlagen die Talente vom Bundesstützpunkt bei ihrem Debüt im Unterhaus dem VC Allbau Essen. „Das ist schon ein anderes Niveau in der 2. Liga“, sagte Trainer Justin Wolff, der zudem „natürlich eine gewisse Nervosität“ bei seiner jungen Rasselbande vor dem ersten Ballwechsel verspürte.

Wie sich das anfühlt, weiß Alisha Ossowski nur zu gut. Einst besuchte sie in Münster das Internat, mauserte sich dann beim USC zur Bundesliga-Akteurin. Nun ist sie wie Zuspielerin Lara Drölle und Libera Lea Adolph für Essen aktiv und dominierte mit ihren Teamkolleginnen ab dem 5:5 das Geschehen. Ein 0:5-Lauf brachte den VCO ins Hintertreffen, der Gast kassierte auch in den folgenden Sätzen (6:7 auf 6:12 in Abschnitt zwei und 1:7 in Durchgang drei) immer wieder solche Serien. „Wir hatten Probleme in der Annahme“, berichtete Wolff. „Dazu waren wir etwas zu hektisch und haben nicht immer unsere Spieltaktik gehalten. Da hätten wir mehr Ruhe in unser Spiel bringen müssen.“ Doch auch positive Aspekte sah der Coach und strich diese heraus. „Waren wir stabil in der Annahme und war der Ball vorne, haben wir guten Volleyball gespielt“, erklärte Wolff, der in Angreiferin Mia Kirchhoff und Mittelblockerin Maya Sendner seine beste Spielerinnen hatte.

Angeführt von dem Duo rappelte sich der VCO nach den Negativserien immer wieder auf, kämpfte sich mit großem Herz – etwa zum 20:23 im zweiten und zum 15:19 im dritten Satz – heran an die Essenerinnen, die aber zu routiniert waren, um die Begegnung noch aus den Händen zu geben.

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