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Futsal: Regionalliga

Veränderte Vorzeichen für den UFC Münster nach einer langwierigen Pause

Münster

Die Bundesliga startet in diesem Jahr, aber der UFC Münster - lange Zeit der Pionier in Deutschland - ist nicht dabei. Das ist keine Überraschung, doch auch in der Regionalliga West hat der Club einiges vor. Am Samstag geht die Saison beim Königsborner SV los.

Von Thomas Rellmann

Maik Solisch (l.) und der Foto: Peter Leßmann

Diese Chance lässt sich Maik Solisch nicht entgehen. Kurz vor dem Saisonstart des UFC Münster richtet der Spielertrainer, der den Job weiter gemeinsam mit Simon Holling ausfüllt, einen Aufruf an die Fußballer der Stadt: „Wer gut ist und sein Futsal-Talent entdeckt, kann bei uns schnell Karriere machen und sich vielleicht sogar für die Nationalmannschaft empfehlen.“

Der Hintergrund ist klar: Sein Team sucht immer Spieler. Und attraktiv ist die Variante ja durchaus. „Aber wir hatten es in den letzten Monaten besonders schwer, weil wir als Hallensport lange gar nichts machen konnten“, sagt Solisch. „Leute rekrutieren fiel flach.“ Die Papageien trafen sich, sobald es möglich war, am Fachwerk in Gievenbeck und später auch auf einem Tartanplatz am Stein-Gymnasium zumindest zum Kicken. „Das war nicht so schlecht. Aber im richtigen Training sind wir erst seit rund einem Monat wieder. Da musste erst Zug rein.“ Urlaube und andere Störfaktoren erleichterten die Vorbereitung nicht.

Königsborn „eine Wundertüte“

Am Samstag (14 Uhr) startet der UFC beim Königsborner SV, einem Neuling. „Eine Wundertüte“, so Solisch. Mit Prognosen hält er sich zurück. „Ja, wir haben eine gute Truppe. Wenn wir etwas Glück haben und zum passenden Zeitpunkt auf die passenden Gegner treffen, kann das was werden.“ Gemeint ist: ein Platz im Vorderfeld der Tabelle.

Die Regionalliga ist eine andere, seit sich Sennestadt und Fortuna Düsseldorf in die neu geschaffene Bundesliga verabschiedet haben. „Die Panthers Köln sind aber immer noch da, auch wenn da ein paar Leute gegangen sind“, sagt Solisch. „Dafür haben andere aufgerüstet. Es ist nicht einfacher, nur anders verteilt. Wir müssen realistisch bleiben. Taktisch sind wir mit unserem Knowhow der letzten Jahre vorn dabei, individuell müssen wir abwarten.“ Der Meister spielt mit den anderen vier Regionalsiegern sowie dem Bundesliga-Vorletzten am Ende zwei Plätze im Oberhaus aus.

Personell hat sich nicht so viel verändert. Colin Geske, Lukas Stutzke und der frühere Preußen-Junior Matthias Eulering sind neu, aus der zweiten Mannschaft sind zudem Timo Blaszczyk und Simon Wagemann aufgerückt.

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