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Rad: Münsterland-Giro

Grünes Licht - es geht von Enschede nach Nienberge

Münster

Man hat sich in den vergangenen 18 Monaten schon so sehr an die Absage von Sportveranstaltungen gewohnt, dass die Nachricht vom Orga-Team des Sparkassen Münsterland Giros als echter Stimmungsaufheller daherkommt. Der 15. Auflage der Traditionsveranstaltung am 3. Oktober steht derzeit nichts im Wege

Von Ansgar Griebel

Es bewegt sich was: Alles spricht dafür, dass am 3. Oktober der Münsterland-Giro gestartet wird. Foto: Jürgen Peperhowe

Kette ölen, Reifen aufpumpen und den Sattel auf die passende Höhe bringen: Alles spricht aktuell dafür, dass am 3. Oktober das große Radsport-Spektakel beim 15. Sparkassen Münsterlandgiro planmäßig gestartet werden kann. Und das im großen Stil, wie das Organisationsteam vermutet. Weil in diesem Jahr bereits viele teils prominente Radrennen abgesagt werden mussten, rechnen die Macher des Münsterlandgiro mit einem großen Ansturm auf die Startplätze bei allen drei angebotenen Strecken. Voraussetzung und Grundlage für die Durchführung ist naturgemäß die Einhaltung und Gewährleistung der Coronaschutzverordnung. „3G“ ist also auch für das größte Radsportevent der Region die Zauberformel. Vollständig geimpfte oder genesene Starter- und Starterinnen müssen den entsprechenden Nachweis im Anmeldeprozedere hochladen. Die Startunterlagen werden dann per Post zugestellt. Alle anderen Starter und Starterinnen müssen die Startunterlagen persönlich und nach Vorlage eines aktuellen Corona-Tests bei der Startnummernausgabe abholen. Darüber hinaus besteht für alle Beteiligten die Pflicht zum Tragen einer medizinischen oder einer FFP-2-Maske. Zwecks Kontaktverfolgung werden Zuschauer aufgefordert, sich mit der Luca-App einzuchecken. Für die Radsportprofis und deren Teams wird das weltweit anerkannte Prinzip für die Organisation von Sportwettbewerben die sogenannte „Peloton Blase“ angewendet.

Finale in Nienberge

Zudem wird das Rennen nicht wie gewohnt vor dem Schloss in Münster entschieden, sondern zur Einhaltung der Coronaschutzverordnung ausnahmsweise nach Nienberge auf die Steinfurter Straße in Höhe von Haus Uhlenkotten verlagert. Die Jedermänner starten zwar wie zuvor in Münster, doch mit entzerrten Startblöcken, um die vorgeschriebenen Abstände einhalten zu können. Das Profirennen wird im niederländischen Enschede angeschossen.

Konzentration auf den Sport

Im Mittelpunkt dieser 15. Auflage des Münsterlandgiros steht mehr denn je der Sport, weil potenzielle Nebenschauplätze wie die beliebte Leezen-Expo nicht besetzt werden dürfen. Die Siegerehrung für die Jedermänner wird zumindest digital nachgeholt.

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