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Handball: Landesliga

Vor dem Start: Kinderhaus und Nullacht sind gut aufgestellt

Münster

Eigentlich sollten sich Westfalia Kinderhaus und Münster 08 vor dem Start in die Landesliga-Saison keinerlei Abstiegssorgen machen. Da aus dem 10er-Feld aber mindestens drei Mannschaften absteigen, schauen die Trainer mit einem Auge dennoch nach unten.

Von Wilfried Sprenger

Seit Jahren Leistungsträger im linken Rückraum von Münster 08: Lasse Gehmeyr. Foto: Wilfried Hiegemann

Marcel Graefer hat den Verein gewechselt. Aber nicht die Klasse. Dem vermehrten Abstieg im vergangenen Jahr fielen er und Eintracht Hiltrup als Neunter des Endklassements zum Opfer. Auch Westfalia Kinderhaus, der neue Club des erfahrenen Trainers, erwischte es – allerdings in der Verbandsliga.

Und so kommt es, dass Graefer vor einem weiteren Landesliga-Jahr steht. In Kinderhaus übernahm er von Michael Dreskornfeld. Er tritt kein einfaches Erbe an, mit Jens Giesbert, Manuel Honerkamp, und Stephan Dittrich zog es ein Trio mit Leistungsträgerpotenzial in die Fremde oder in den sportlichen Ruhestand. Zudem wird Michel Flockert den Club in der Hinrunde verlassen. Als Zugänge stießen Felix Lohoff aus der zweiten Mannschaft und Maik Bottner (Unna-Massen) zum Kader. Ihren ersten Einsatz hat die Westfalia am Sonntag bei Vorwärts Gronau. Graefer schaut mit Spannung auf den Start in der 10er-Staffel. „Es werden drei Absteiger gesucht, da ist es wichtig, von Beginn an hellwach zu sein“, erklärt er. Graefers „klarer Titelfavorit“ ist Ladbergen. Seine Truppe sieht er „auf Platz fünf und aufwärts. Ich glaube nicht, dass wir in einen Strudel nach unten geraten.“

Der Kader von Westfalia Kinerhaus

Nullacht „grundsätzlich zufrieden“ mit den Tests

Noch eine zusätzliche Vorbereitungswoche ist dem SC Münster 08 vergönnt. Das Team um Kay Sparenberg greift erst am übernächsten Wochenende ins Spielgeschehen ein. Mit den Testspielen war der erfahrene Trainer „grundsätzlich zufrieden. Wir haben in unterschiedlichen Besetzungen und mit unterschiedlichem Erfolg gespielt“, sagt er. Dass dem gestandenen Landesligisten im Sommer unerwartet viele Neue zuliefen, hat Sparenberg einerseits überrascht und andererseits erfreut. „Es hat sich wohl herumgesprochen, dass wir eine gute Adresse in Münster sind.“ Besonders unter den vier Torhütern ist der Konkurrenzkampf ziemlich groß. Aus Loxten stieß Ole Lücke zu Nullacht, ein Mann mit Erfahrungen aus höheren Spielklassen. Bei aller Freude über die gestiegene Qualität im Kader mag sich Sparenberg nicht aus dem Fenster lehnen. Ganz im Gegenteil. „Wir schauen erst einmal nach unten. Bei mindestens drei Absteigern besteht immer die Gefahr, involviert zu werden. Erstes Ziel kann somit nur sein, den Klassenerhalt so früh wie möglich abzusichern“, verdeutlicht Sparenberg.

Der Kader des SC Münster 08

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