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Fußball: Westfalenliga Frauen

Wacker Mecklenbeck gerät am Ende noch in Not

Münster

Zwei Punkte verloren oder einen gewonnen? Vor dieser Frage standen die Frauen von Wacker Mecklenbeck nach dem 1:1 gegen Gütersloh II. Die Münsteranerinnen dominierten die erste Halbzeit, später kamen die Gäste stark auf.

Von Johan Sühling

Katrin Große-Scharmann (r.) bleibt beim Kopfball von Güterslohs Lena Meynert im Bild und behält den Ball im Blick. Foto: Wilfried Hiegemann

Wie bewertet man so ein Spiel? Nach einer starken ersten Hälfte konnten die Damen von Wacker Mecklenbeck im zweiten Durchgang nicht mehr an die Leistung anknüpfen und mussten sich gegen den FSV Gütersloh 2009 II, der vor der Partie noch auf Rang eins der Tabelle rangierte, mit einem 1:1 begnügen. Wacker-Coach Felix Melchers fand: „Wir müssen in der ersten Hälfte unsere Chancen nutzen, dann haben wir nach der Pause mehr Sicherheit.“

Zu Beginn der Partie zeigte sich Wacker sehr druckvoll, lief immer wieder, vor allem in Person von Neele Kesse, hoch an. Doch so richtig brenzlig wurde es im Gästestrafraum nicht. Erst ein verunglückter Abwehrversuch der Gütersloherin Olivia Zitzer sorgte für Aufregung: Der Ball klatschte an die Latte und dann – ja wo eigentlich hin? Vor oder hinter die Linie? Schiedsrichter Thomas Wessel entschied: kein Tor (31.). Laura Bezhaev hatte die nächste Chance, doch Janina Sauer im Kasten der Gäste war zur Stelle (34.). Drei Minuten klingelte es dann endlich. Nach Balleroberung von Kesse spielte diese einen tollen Doppelpass mit Bezhaev und musste nur noch einschieben (37.).

Nach der Pause gab Wacker das Ergebnis wieder her. Direkt mit dem ersten Angriff glich Gütersloh aus: Eine Flanke brachte Torfrau Jule Krützmann nicht unter Kontrolle, sodass Julia Gärtner abstauben konnte (48.) „Das ist natürlich bitter. Das war kein erzwungenes Tor, aber ab da hatte der Gegner natürlich Blut geleckt,“ sagte Melchers. In der Folge war Gütersloh überlegen. Nach gut einer Stunde klärte Luca Marie Selle auf der Linie. Zudem hatte Wacker Glück, dass zwei Freistöße der Gäste knapp am Tor vorbeiflogen (85. und 90.).

Wacker: Krützmann - Hutter, Schipke, Selle, Krieger - Faber, Funke - Bezhaer, Große-Scharmann, Funcke - Kesse

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