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Fußball: Frauen-Stadtmeisterschaft

Wacker Mecklenbeck ist das Maß der Dinge in der Halle

Münster

Wacker Mecklenbeck ist unter dem Hallendach nicht zu bändigen. Die Fußballerinnen des Westfalenligisten setzten sich bei den Stadtmeisterschaften im Finale gegen den SC Gremmendorf mit 3:1 durch. Dritter wurde die zweite Vertretung Wackers nach einem Sieg im Neunmeterschießen gegen Borussia Münster.

Thomas Austermann

Double geglückt: Wacker Mecklenbeck feiert nach dem Titel als Kreis- auch den bei den Stadtmeisterschaften. Foto: Peter Leßmann

Die Titelsammlerinnen machten auch diese Hallenfußball-Stadtmeisterschaften der Frauen zu ihrem Event. Westfalenligist Wacker Mecklenbeck, die münsterische Nummer eins dieser Sparte, gewann beim SC Gremmendorf und gegen den gastgebenden Landesliga-Siebten den nächsten Pokal. Mit 3:1 im Finale nach den letzten zwölf Wettkampfminuten des zweitägigen Turniers.

Dass Wackers Zweite, Bezirksliga-Topteam, Dritter wurde mit dem 3:2 (1:1) nach Neunmetern über A-Kreisligist Borussia Münster, färbte die Halle erst recht lila-weiß. Katrin Hoffmann (geb. Pels/Wacker II) landete als achtfache Torschützin gemeinsam mit Sina Olthues (Gremmendorf) ganz vorne. Auszeichnungen aus den Händen der Kreisbeauftragten Uta Möller bekamen auch Carla Busse (Münster 08) als beste Keeperin sowie die Feldspielerinnen Daniela Karmann (Gremmendorf) und Noemi Hutter (Wacker II).

Wackers Trainer Janek Kuhlmann steuerte den Titelverteidiger gewohnt ruhig und zielführend. Schon auf Kreisebene war ihm das gelungen. „Jeweils ohne Punktverlust – darauf sind wir stolz“, sagte er und empfand die Steigerung seines Kaders als exakt passend. „In den K.-o-Spielen waren wir da. Das ist ja das Wichtigste.“

Wacker setzte mit etlichen torgefährlichen Spielerinnen das Selbstbewusstsein um und hatte stets die fußballerische Lösung im Kopf. Im Endspiel trafen nach dem 0:1 – Stefanie Heidfeld traf für den SCG – Sarah Zinn, Laura Bezhaev und Luisa Faber. Kuhlmann setzte im Spielverlauf auch die zweite Torhüterin Lena Claußen ein, der Jule Krützmann gerne Platz machte.

„Wir haben zwei, drei Fehler zu viel gemacht“, sagte SCG-Trainer Pascal Henckel, der nur einen Moment mit der Enttäuschung kämpfte. Der Ex-Wackeraner gratulierte dem „verdienten Gewinner“ und hielt fest: „Unser Turnierstart war holprig. Nach der Niederlage im ersten Endrundenspiel aber lief es.“

Am Ende war es allein der Kreisliga-Borussia vergönnt, in die Phalanx der Namhaften einzubrechen mit dem Halbfinaleinzug. Hier war Endstation mit dem 1:2 gegen den SCG. Die Egelshoven-Erste musste sich der Zweiten stellen und löste das „interne Problem“ mit 2:0, also angemessen.

17 Mannschaften aus elf Vereinen nahmen teil. Bezirksligist VfL Wolbeck sagte aus Personalgründen ab. Uta Möller sah die Ausrichtung zehn Jahre nach Wiederbelebung dieser „Stadtis“ in Gremmendorf in besten Händen. Die rund 200 Zuschauer fassende Tribüne war durchgehend voll besetzt. „Dass hier viele Ehrenamtliche mit großer Erfahrung tätig sind, spürt man überall“, sagte Möller. Der SCG um Obmann Michael Symalla wusste, sich auf Filipa da Silva Campos und Christina Claassen im Orgateam verlassen zu dürfen.

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