Corona-Verordnungen

Was ab Freitag in Münsters Sportvereinen wieder erlaubt ist

Münster

Der Mittwoch dürfte der fünfte Werktag in Folge werden, an dem die Inzidenz in Münster (teils deutlich) unter der Marke 50 liegt. Das bedeutet: Regulärer Trainingsbetrieb (wenn auch ohne Nutzung von Kabinen und Clubräumen) ist ab Freitag wieder möglich. Auch in der Halle sind ein paar Dinge wieder erlaubt.

Ansgar Griebel

Jetzt geht es den Gänseblümchen an den Kragen: Ab Freitag könnte wieder Vollbetrieb auf den Plätzen herrschen. Foto: Imago/Avanti/Ralf Poller

Irgendwo in der Düsseldorfer Staatskanzlei wird an diesem Mittwoch wieder das hauptamtliche Strichmännchen aktiv und dürfte hinter dem Städtenamen Münsters die vierte senkrechte Linie zu Papier bringen, die den vierten Werktag in Folge markiert, an dem Münsters Tagesinzidenz stabil unter der wichtigen 50er-Marke liegt. Der Feiertag an Christi Himmelfahrt hat den sehnlichst erwarteten Neustart unter der erleichterten Coronaschutzverordnung noch um einen Tag nach hinten verschoben, am Mittwoch sollte dann aber der waagerechte fünfte Strich fällig sein und den aktualisierten Paragrafen 9 der Verordnung starten, der dann am übernächsten Tag, also Freitag, in die Praxis umgesetzt werden kann.

Verständliche Erklärung

Aktuell arbeitet das Sportamt der Stadt Münster unter Hochdruck an einer verständlichen Erläuterung des Paragrafen, damit Vereine und Individualsportler schnellstmöglich in den Genuss der Lockerungen kommen können. Unter anderem geht es darum, dass auch Kontaktsport unter freiem Himmel ohne Alters- und Personengrenze wieder uneingeschränkt möglich sein wird. Grünes Licht also demnach für den Trainingsbetrieb draußen, erste Testspiele dürfen folgen.

Auch in der Halle darf nach Verordnung wieder kontaktfreier Sport betrieben werden, wenn ein nachverfolgbarer, aktueller Schnelltest der Aktiven vorliegt. Für den überdachten Kontaktsport bleibt es zunächst dabei, dass die allgemeinen Kontaktbeschränkungen ihre Gültigkeit behalten – sprich: dass Gruppen von maximal zehn Sportlern und Sportlerinnen aus höchstens drei Familien zusammen aktiv werden dürfen. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre werden hier nicht mitgezählt. Auch Zuschauer sind wieder zugelassen: Unter freiem Himmel mit bis zu 20 Prozent der Kapazität, aber höchstens 500, in Innenräumen dürfen höchstens 250 Sitzplätze vergeben werden, wenn das nicht 20 Prozent der Kapazität überschreitet. In beiden Fällen sind bestätigte Schnelltests bei allen Besuchern und Besucherinnen notwendig.

Voraussetzung für alle Lockerungen bleibt jedoch, dass am Ende nicht doch noch die Pandemie einen Strich durch die Rechnung macht.

Korrekturhinweis: Zunächst hatten wir hier geschrieben, dass erst am Donnerstag der fünfte Werktag mit einer Inzidenz unter 50 wäre. Dabei haben wir den Samstag als Werktag nicht mitgezählt. Die Öffnungen greifen daher schon am Freitag und nicht wie zuvor berichtet am Samstag.

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