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Handball: Frauen-Landesliga

Westfalia Kinderhaus setzt auf Abwehr und Kraft

Münster

Mit einem breit aufgestellten Kader gehen die Handballerinnen von Westfalia Kinderhaus in die nächste Landesliga-Saison. 16 Spielerinnen umfasst das Aufgebot von Neu-Trainerin Verena Löffler, fast genauso viele ergänzen dieses noch. Dabei hat sich der Vorjahreszweite zwischen den Pfosten neu aufgestellt, zwei Torhüterinnen schlossen sich der Westfalia an.

Von Thomas Rellmann

Magdalena Krämer (l.) aus Burgsteinfurt soll die Westfalia-Frauen am Kreis verstärken. Foto: Matthias Lehmkuhl

Dass die Frauen von Westfalia Kinderhaus mindestens als Mitfavorit in die neue Saison gehen, liegt auf der Hand. Schließlich beendeten sie die vergangene Spielzeit mit überragender Ausbeute auf Platz zwei. „Bevor ich was zu unseren Zielen sagen kann, warte ich aber erst mal ab, wie viele so zu unseren Einheiten kommen“, sagt Verena Löffler.

Die neue Trainerin hat vorgebaut und sich einen großen Kader zusammengestellt. Der umfasst 16 Damen, die fest zum Aufgebot der ersten Mannschaft gehören, und insgesamt 30 im erweiterten Feld. Da sind dann Mädels dabei, die erst mal kürzertreten wollen, beruflich oder studienbedingt weniger Zeit haben oder verletzt sind wie Melina Munke, Deborah Peters und Elena Albert.

Richtig übel erwischt hat es Leistungsträgerin Johanna Plett, die nach einer Knie-OP möglicherweise die gesamte Saison verpasst. Stamm-Kreisläuferin Caroline Engelhardt bestreitet ein halbes Jahr im Ausland. Mit Magdalena Krämer vom Absteiger TB Burgsteinfurt hat der Landesligist aber schon guten Ersatz gefunden. Für die HSG Sulzbach/Leidersbach spielte sie in Hessen schon in der Oberliga. Besonders wichtig ist aber die neue Auswahl im Tor. Für die bisherige Problemposition sind mit Jennifer Tadday (SC Greven 09) und Pia Hölters (SC Schüttorf) zwei Neuzugänge dabei.

Puthen, Steinbrecher und Hölscher wieder fit

Seltener zur Verfügung stehen neben Engelhardt vorerst Aline Thier, Carolin Fabry, Ann-Christin Kohl, Maditha Terstiege und Lara Riedel. Yenin Hidding (Greven II) mischt hingegen im Moment im Training mit – genau wie Frederike Kersten aus der Reserve. Franziska Puthen, Celine Steinbrecher und Kristin Hölscher sind inzwischen wieder fit.

In den vergangenen Wochen ging es dort vermehrt um den Grundlagenbereich. „Abwehrarbeit und Kraft“, so umschreibt Löffler die Schwerpunkte. „Wir müssen körperlich zulegen.“ Das Sportabzeichen wurde gemacht, Yoga eingestreut, und das Präventionszentrum Münster bot ein Bootcamp für alle fünf Kinderhauser Senioren-Teams an. Ach ja, regelmäßige Besuche an Münsters „Muscle Beach“ in Kanalnähe verschweigt Löffler auch nicht. Auch wenn die bislang eher schmächtige Truppe dort den einen oder anderen Blick „kassierte“.

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