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Fußball: Westfalenliga

Westfalia Kinderhaus düpiert Top-Favorit Preußen Espelkamp

Münster

Wer hätte das gedacht? Westfalia Kinderhaus kommt nicht nur immer besser in Tritt, sondern schaffte mit dem 2:1-Sieg bei Preußen Espelkamp nun auch eine kleine Sensation. Die hoch gehandelten Hausherren waren offenbar überrascht vom forschen Spiel der Münsteraner.

Von Thomas Rellmann

Dzan Alic und Westfalia siegten in Espelkamp. Foto: Thomas Rellmann

Die Westfalenliga staunt über Westfalia Kinderhaus. Eine Woche, nachdem die reife Leistung gegen Gievenbeck nur zu einem unglücklichen Remis reichte, gewannen die Münsteraner beim Top-Favoriten Preußen Espelkamp mit 2:1 (1:0). „Wir haben uns einfach die Punkte aus dem Derby zurückgeholt“, sagte Trainer Holger Möllers.

„Wir waren aber ähnlich präsent und haben gut auf die individuelle Klasse des Gegners reagiert.“ Die Hausherren wurden anfangs kaum zwingend, versuchten es eher aus der Distanz. Anders Kinderhaus: Marvin Kehl hielt kurz vor der Pause drauf, Nino vom Hofe parierte, doch Paul Wietzorek staubte zum 1:0 ab (44.).

Kehl ist nach einer Ecke zur Stelle

Direkt nach Wiederanpfiff scheiterte Florian Graberg an Espelkamps Schlussmann (46.). Das rächte sich mit dem Fernschusstreffer von Allan Firmino Dantas wenige Minuten später (54.). Doch Westfalia war nicht beeindruckt und hätte im Gegenzug durch Fabian Witt beinahe geantwortet, wieder war vom Hofe da (56.). Der Torwart war jedoch gegen Kehl machtlos, der nach einer Ecke zur Stelle war (70.) – 2:1. Nun kassierten die Gäste einige Verwarnungen, vor allem ärgerte sich Möllers aber über den Platzverweis gegen Massih Wassey, der einen Foulelfmeter verlangte und für seine Beschwerde gleich zwei Gelbe Karten kassierte (84.). Diverse Konter blieben ungenutzt, sodass die Münsteraner in der siebenminütigen Nachspielzeit doch noch schwammen. „Da sind einige Bälle in den Strafraum gesegelt, das war Dauerdruck“, so Möllers. „Verdient war’s trotzdem.“

Westfalia: Siegemeyer – Rensing, Niehues, Graberg – Wietzorek (82. Venikh), Schürmann, Alic – Liebert (46. Wassey), F. Witt (79. Schöneberg) – Kehl – Hake (68. J. Witt)

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