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Handball: Verbandsliga

Westfalia nach Schlappe in Emsdetten auf demWeg in die Landesliga

Münster

Den Klassenerhalt muss Westfalia Kinderhaus vermutlich schon jetzt abhaken. Nach dem 26:28 beim TV Emsdetten II spricht nichts mehr für ein Wunder. Vor allem die Treffsicherheit fehlte, während die Münsteraner selbst zu viele leichte Tore zuließen.

Von Ansgar Griebel

Stephan Dittrich steuerte ein halbes Dutzend Tor bei – konnte Westfalia aber die elfte Saisonnniederlage nicht ersparen. Foto: Jörg Riemenschneider

Da fährt er hin, der Zug gen Klassenerhalt – und am Bahnsteig winken ihm die Verbandsliga-Handballer von Westfalia Kinderhaus mit einer Träne im Auge hinterher. „Ich habe da jetzt noch nicht nachgerechnet, aber wir müssen realistisch bleiben: Bei fünf Absteigern aus der Liga geht es für uns jetzt darum, uns ordentlich zu verabschieden und so viel wie möglich mitzunehmen für die neue Saison“, sagt Westfalia-Trainer Michael Dreskornfeld, der seinem Nachfolger Marcel Graefer wohl einen Landesligisten übergeben wird.

Achte Niederlage in Serie

Drei Tage nach dem 23:25 in eigener Halle gegen den PSV Recklinghausen kassierte Kinderhaus beim bisherigen Schlusslicht TV Emsdetten II mit 26:28 (13:13) die nächste Niederlage. Es war die achte in Serie, die elfte in der Saison – zuviel, um die Klasse zu halten, zumal dem spielerischen Fortschritt, den Dreskornfeld seinen Schützlingen noch am Donnerstag attestierte, in Emsdetten wieder zwei Schritte zurück folgten.

„Mit der Leistung gegen Recklinghausen hätten wir in Emsdetten gewonnen“, resümierte der Trainer nach dieser Start-Ziel-Niederlage. Von Beginn an lag Kinderhaus hinten, kassierte gegen den wurfgewaltigen Rückraum der Gastgeber einen leichten Gegentreffer nach dem anderen und musste vorne für jedes eigene Tor hart arbeiten. „Und wenn man dann aus zehn Großchancen in der Schlussphase zwei Tore macht, dann reicht das auch in einem Kellerduell nicht“, so Dreskornfeld.

Michael Dreskornfeld

Die gute Nachricht: „Viel Zeit drüber nachzudenken bleibt glücklicherweise nicht, am Dienstag sind wir wieder dran. Und dann versuchen wir es wieder“, blickte Dreskornfeld dem Derby gegen dem ASV Senden und unverdrossen dem Ende der schwarzen Serie entgegen.

Westfalia-Tore: Dittrich (6), M. Honerkamp (5), Giesbert (5), Spreer (4), Müller (3), Hollenbeck (1), Simon (1), van Heeck (1)

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