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Ehrung: Münsters Sportler des Jahres

Wie ein großes Familientreffen im GOP-Varieté

(Mit Video & Fotostrecke) Sie wurden bejubelt, bekamen Gratulationen am laufenden Band und gingen anschließend auch noch ausgiebig in die Verlängerung. Münster hat erneut seine Sportler des Jahres gekürt und das mit einem großen Gala-Abend im GOP-Varieté gebührend gefeiert.

Wilfried Sprenger

Elitäre und ausgezeichnete Runde: Ingrid Klimke (3. v. re.), Lina Alsmeier, Patrick Dirksmeier (4. v. re.) sowie die Ruderer Thorsten Kortmann (Trainer), Mika Kohout, Marc Rossmeier (Trainer), Henri Schwinde, Yannick Sacherer und John Heithoff (von links) Foto: Jürgen Peperhowe

Es war schön, es war festlich, natürlich auch sportlich, farbenfroh und sehr lecker: Einmal im Jahr – und das seit 1971 – trifft sich Münsters Sport­familie zur Ehrung der Sportler des Jahres. Es ist ein fester Termin im Kalender und ein Format mit Klasse. Über 300 Gäste im GOP-Varieté bestätigten das am Montagabend wieder einmal sehr gern.

Ingrid Klimke, nunmehr zehn­malige Sportlerin des Jahres, sagte: „Dieser Abend gehört wirklich zu meinen Lieblingsveranstaltungen. Es ist schön, dass ich schon als Kind dabei war, als mein Vater geehrt wurde.“ Vielleicht heißt es irgendwann sogar Klimke 3.0 – Tochter Greta reitet ja auch schon sehr erfolgreich.

Stichwort Jugend: Münsters Leistungssport ist für die nächsten Jahre breit und gut aufgestellt. Bei den Mannschaften gewann der Ruder-Vierer des RV Münster 2017 die U-19-Europameisterschaft und jetzt die Wahl. Die vier starken Jungs sind ein Versprechen für die Zukunft. Irgendwann Olympische Spiele? „Erst Abitur und dann mal schauen“, erklärte Sportinternatsschüler Yannick Sacherer.

Einen Schritt nach dem anderen, so denkt auch Lina Alsmeier, Volleyballerin beim USC und Juniorsportlerin des Jahres. „Ach, ich muss doch erst einmal in der Bundes­liga richtig ankommen“, sagte die sympathische 17-Jährige auf Nachfrage von WN-Sportchef Alexander Heflik, der die Gala wieder an der Seite von Gute-Laune-Profi Thomas Philipzen locker-flockig moderierte.

Große Pläne schmieden Münsters erfolgreiche Männer. Patrick Dirksmeier, Triathlet und Jurist im „Job-Sharing“, greift noch in ­diesem Jahr die Ironman-Distanz an und will sich mittelfristig mit den Profis beim Kult-Klassiker auf Hawaii messen.

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Leicht­athlet und 200-Meter- ­Spezialist Jonas Breitkopf nimmt die Norm für die Europameisterschaften in Berlin ins Visier. Und Reiter Jens Baackmann denkt an große Sprünge bei den Deutschen Meisterschaften und die Teilnahme am CHIO in Aachen. „Irgendwann will ich das mal ­packen“, meinte der Albachtener.

Irgendwann – so lange wollen die langen Kerls der WWU Baskets nicht mehr warten. Nach drei Vizemeisterschaften in der Regionalliga fühlt sich die Truppe reif für Titel und Aufstieg. Trainer Philipp Kappenstein ist seit Montag zusätzlich motiviert: Im Falle der Meisterschaft gibt es als Bonus eine Hose von Basketball-Legende Charles Barkley, die aktuell und schon seit mehreren Dekaden in Besitz des moderierenden Alexander Heflik ist. Ein Traum…

… und beinahe so schön wie der Abend, der „Serientäter“, Talente und Funktionäre nach Ende des offiziellen Teils noch im GOP- ­ Foyer zusammenführte und erst weit nach Mitternacht endete.

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