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Basketball: 2. Liga Pro B

WWU Baskets hoffen in Hamburg auf ein Ende der Auswärtsserie

Münster

So langsam sollte der Knoten bei den WWU Baskets Münster auch auswärts platzen, wenn sie ganz oben mitmischen wollen. Die Gelegenheit dazu besteht am Sonntag beim ETV Hamburg. Der Neuling ist Tabellenletzter, wenn auch nicht zu unterschätzen.

Henner Henning

Helge Baues und die Baskets verloren auswärts bislang dreimal – dies soll sich Sonntag in Hamburg ändern. Foto: Jürgen Peperhowe

Wenn die WWU Baskets Münster in dieser Saison die heimische Umgebung verlassen, fremdeln sie. Drei Niederlagen gab es bereits auswärts, und doch ist das Fernweh beim Pro-B-Ligisten vor dem Wochenende wieder groß. „Wir brennen darauf, jetzt auch auswärts die Hürde zu nehmen. Unsere klare Aufgabe ist es, unseren ersten Auswärtssieg zu holen und dabei unsere beste Defensivleistung zu zeigen“, sagt Trainer Philipp Kappenstein vor der Partie am Sonntag (16 Uhr) beim ETV Hamburg.

Die Hanseaten sind als Neuling ein unbeschriebenes Blatt für die Baskets, die beim Tabellenletzten als etabliertes Pro-B-Team und Aufstiegskandidat nicht umhinkommen, die Favoritenrolle einzunehmen. Zumal der ETV bei drei Anläufen in der Wandsbeker Sporthalle noch sieglos ist. Heim- trifft also auf Auswärtsschwäche, eine Serie wird reißen. Nach dem Willen der Münsteraner soll es die eigene sein. Mit den Heimerfolgen gegen die ART ­Giants Düsseldorf und die EN Baskets Schwelm haben sie sich viel Selbstvertrauen geholt. „Wir haben zwei gute Gegner geschlagen. Diese Leistungen müssen wir nun auch auswärts auf die Platte bekommen. Wir haben die Chance, das erste Mal in dieser Saison drei Spiele hintereinander zu gewinnen.“

Widerstand zu erwarten

Dafür gilt es den Widerstand der quirligen Hamburger zu brechen, die ihr Spiel auf die kleineren Positionen angelegt haben. Die Center Leonard Eckmann und Vladimir Migunov erfüllen ihre Aufgaben als Rollenspieler, arbeiten Top-Scorer Mubarak Salami (24,5 Punkte im Schnitt), Aufbau Abdulai Abaker (15,6) und dem lettischen Scharfschützen Vidmantas Uzkuraitis (15,2) zu. Dieses Trio trägt mit je über 30 Minuten Spielzeit die Hauptlast, dazu sorgt Marcel Hoppe (10,2) über knapp 22 Minuten für Entlastung. „Hamburg spielt sehr physisch und aggressiv, macht die Zone gut zu und schnappt sich viele Steals“, sagt Kappenstein. Allerdings ist ihm nicht entgangen, dass der ETV „Probleme hatte, in der Liga anzukommen“ und mit erst einem Sieg aus fünf Partien Tabellenletzter ist.

Am Sonntag gegen 10 Uhr wollen sich die Baskets, die weiter auf Cosmo Grühn (Handbruch) verzichten müssen und auf die Rückkehr von Adam Touray nach seiner Sprunggelenkverletzung hoffen, auf den Weg über die A 1 machen. Vorausgesetzt, die Corona-Tests fallen bei beiden Mannschaften negativ aus. Die Hamburger mussten am vergangenen Wochenende kurzfristig nach positiven Schnelltest-Ergebnissen passen, nach den PCR-Tests gab es aber Entwarnung.

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