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Basketball: 2. Bundesliga Pro B

WWU Baskets Münster empfangen die RheinStars zum nächsten Top-Spiel

Münster

Vier Heimspiele, vier Siege – und dazu die vergangenen drei Partien gewonnen. Bei den WWU Baskets Münster lief es zuletzt, das Selbstvertrauen ist durch die doppelte Serie enorm gewachsen. Das sollen auch die RheinStars Köln zu spüren bekommen, die als Tabellenzweiter zum Topspiel beim Drittplatzierten an den Berg Fidel kommen. „Eine heiße Kiste“, wie Baskets-Coach Philipp Kappenstein findet.

Henner Henning

Energisch und durchschlagskräftig wollen Thomas Reuter (r.) und die WWU Baskets den RheinStars Köln begegnen – und ihnen mit einem Sieg auf die Pelle rücken. Foto: Jürgen Peperhowe

Die ART ­Giants Düsseldorf kamen als Tabellenführer nach Münster – und fuhren schwer geschlagen wieder nach Hause. Der Vorjahres-Vizemeister EN Baskets Schwelm reiste als Tabellendritter an den Berg Fidel – und trat mit einer Niederlage im Gepäck den Heimweg an. Nun kommen am Samstag (19 Uhr) die RheinStars Köln nach Westfalen, ihres Zeichens zweitplatziert und punktgleich mit Spitzenreiter Bochum – und die wollen die WWU Baskets Münster ebenfalls wieder mit leeren Händen verabschieden.

Dieses Treffen zwischen den Gastgebern und den Rheinländern ist ein Topspiel, für Münster erneut richtungsweisend. Mit dem nächsten Sieg, mit dem der Tabellendritte seine makellose Heimbilanz auf fünf schrauben und seine aktuelle Serie auf vier Erfolge ausbauen kann, rückt er den Kölnern auf die Pelle. „Wir sind tabellarisch in einer wichtigen Orientierungsphase und wollen uns oben festsetzen. Aber das wird eine heiße Kiste“, sagt Trainer Philipp Kappenstein, der den RheinStars mit Respekt begegnet. „Sie sind eine sehr starke Mannschaft, die zu Recht dort oben stehen.“

Topscorer Vincent Golson

Als Aufsteiger hat Köln den Schwung mit in die 2. Bundesliga Pro B transportieren können, auf Anhieb ordnete sich das Team von Coach Johannes Strasser im Vorderfeld ein. Das „tief besetzte“ Aufgebot um die starken Aufbauspielern Vincent Golson jr. (17 Punkte im Schnitt) und Viktor Frankl-Maus (13,3) – sein Einsatz ist aber wie der des erstligaerfahrenes Tibor Taras (15,6) fraglich – sowie die Center Yannick Kneesch (14,2) und Florian Wendler (8,3) oder der ehemalige Münsteraner Marco Porcher (7,3) schätzt Kappenstein als „sehr intensiv und mit verschiedenen Pressverteidigungen“ spielendes Team ein. „Wir müssen defensiv von Anfang an scharf sein wie gegen Düsseldorf. Zuletzt haben wir etwas gebraucht, jetzt müssen wir besser starten“, sagt Kappenstein. „Aber wir sind gut dabei, sind individuell deutlich besser in Form.“

Einzig Cosmo Grühn fehlt

Auf sein nahezu komplettes Kollektiv – einzig Cosmo Grühn (Handbruch) fehlt – kann Münsters Coach setzen, nicht nur deswegen stehen die Zeichen auf Angriff. „Es ist unser Anspruch, zu Hause zu gewinnen“, sagt er. Dass Köln den Druck galant den Baskets in die Schuhe schiebt (Forward Thomas Michel: „Münster ist definitiv favorisiert.“) nimmt man am Berg Fidel gelassen auf. Des Understatements bedienten sich auch schön die Düsseldorfer und die Schwelmer im Vorfeld – und wurden dann in ihrer Ahnung bestätigt.

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