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Kreisliga B: SW Weiner nimmt neuen Anlauf

Alexander Witthake hat richtig Bock

Ochtrup

Der FC SW Weiner möchte endlich in die A-Liga aufsteigen. Trainer Alexander Witthake findet, dass seine Elf auch an der Reihe wäre. Das Problem: Es wird in der wahrscheinlich besten Steinfurter B-Liga aller Zeiten gespielt.

-mab-

Mit den Neuzugängen Romano Bradara, Lukas Asbrock, Simon Meyer und Mario Tümler (v.l.) sieht Trainer Alexander Witthake (M.) der neuen Saison sehr optimistisch entgegen. Es fehlen Falk Overkamp und David Sondermann. Foto: Marc Brenzel

Es scheint so, als habe sich der FC SW Weiner ein wenig drauf spezialisiert, den Aufstieg in die Kreisliga A knapp zu verpassen. Dritter, Zweiter, Dritter, Tabellenführer beim Abbruch der Saison und wieder Zweiter – das sportliche Abschneiden der Schwarz-Weißen seit 2018 liest sich irgendwie schaurig-schön. „Ich finde, dass wir jetzt mal dran wären. Ich habe auf jeden Fall richtig Bock auf einen Aufstieg“, meint Trainer Alexander Witthake.

Der ohnehin schon gute Kader wurde noch mal verstärkt. Mit David Sondermann (FSV Ochtrup U 19) und Romano Bradara (eigene Drittvertretung) wurde vor allem die Abteilung „Attacke“ aufgerüstet. „Wir haben vorne so viele Raketen, dass ich eigentlich ein 4-2-4 spielen müsste“, macht sich Witthake seine Gedanken.

Der Wettringer, der die Weiner-Fußballer seit Sommer 2019 coacht, weiß aber auch, dass zu viel Offensivdrang zum Bumerang werden könnte. „Die Kreisliga B ist in dieser Saison so stark wie nie: Galaxy, die Reserven des SV Burgsteinfurt und von Emsdetten 05, Langenhorst/Welbergen . . .“, weiß Witthake gar nicht, wer der größte Favorit ist.

Mit einem neuen Kapitän geht es in die Spielzeit 2022/23. Das Amt übernimmt Torwart Lukas Asbrock, der von Vorwärts Wettringen II zurückgekehrt ist. „Lukas war ja schon vorher mehrere Jahre in der Weiner und kennt alle. Ich wollte mal etwas an der Hierarchie verändern“, begründet Witthake die Inthronisierung des Keepers. Asbrocks Stellvertreter sind Bastian Roters und Gerrit Löcker.

Die Saison 2021/22 endete für die Schwarz-Weißen mit einer Niederlage nach Elfmeterschießen im Relegationsspiel gegen SuS Neuenkirchen III. Es habe ein bisschen gedauert, die Partie aus den Knochen zu schütteln, gibt Witthake zu. Er sei mittlerweile darüber hinweg und hoffe, dass seine Elf mit frischem Elan die neue Herausforderung in der B-Liga annehmen werde.

Am Mittwochabend präsentierten sich die Ochtruper allerdings nicht von ihrer Schokoladenseite. Beim SV Burgsteinfurt III setzte es eine 0:2-Niederlage. Stephan Gremplinski (5.) und Thorsten Gremplinski (78.) hießen die Torschützen.

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