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Oberliga/NRW-Liga/Verbandsliga: TB Burgsteinfurt chancenlos

Bernd Ahrens spielt beim Ochtruper Sieg groß auf

Burgsteinfurt/Ochtrup

Nach dem 6:4-Erfolg beim TTC Brühl-Vochem geht Oberligist Arminia Ochtrup mit vier Punkten Vorsprung in die zweite Saisonhälfte. Ganz bitter verlief der Sonntag aus sportlicher Sicht für den NRW-Ligisten TB Burgsteinfurt. In der Verbandsliga legte die Reserve von Arminia Ochtrup eine ganz wilde Achterbahnfahrt hin.

-mab-

Arminia Ochtrups Spielertrainer Bernd Ahrens (r.) trug mit drei Punkten einen großen Teil zum hart erkämpften Sieg in Brühl-Vochem bei. Foto: Thomas Strack

Die Tischtennisspieler von Arminia Ochtrup haben sich für die im Januar beginnende Rückrunde in der Oberliga in eine optimale Stellung gebracht. Am Sonntag gewannen die Töpferstädter ihr letztes Spiel der Hinrunde beim TTC BW Brühl-Vochem mit 6:4. Somit geht der SCA als Tabellenführer und mit einem Vorsprung von vier Punkten in die zweite Saisonhälfte.

Den Erfolg beim Rangachten bekamen die Ochtruper nicht geschenkt. Vor allem Brühls Spitzenspieler Kazeem Nasiru ärgerte den Favoriten. Der Nigerianer gewann sein Doppel und zudem beide Matches im oberen Paarkreuz. Was Nasiru am Sonntag für die Rheinländer war, das war Bernd Ahrens für die Gäste. Der Ochtruper Spielertrainer punktete gemeinsam mit Henning Zeptner im Doppel und gewann seine Einzel gegen Daniel Porten und Moritz Weinand jeweils mit 3:1. „Bernd hat einfach überragend gespielt“, lobte Teamsprecher Christopher Ligocki. Zeptner und Jan Medina schlugen oben jeweils Christian Kaltchev, außerdem behauptete sich Ligocki in fünf Sätzen gegen Weinand.

„Die Hinrunde ist für uns mit Ausnahme der Niederlage gegen St. Augustin gut verlaufen. Wir dürfen uns trotz des Vier-Punkte-Vorsprungs auf Brackwede als Zweitem aber nicht sicher sein, denn in dieser Liga kann jeder jeden schlagen“, erklärte Ligocki.

„Ligo“ spielte tags zuvor schon für die Verbandsliga-Reserve, die beim SV Spexard eine wilde Achterbahnfahrt hinlegte: 1:2 hinten, 4:2 vorne, dann wieder 4:6 zurück, kurz vor dem Ende 8:7 in Front liegend, um letztlich nach dem 2:3 von Christopher Ligocki und Ben Bröker im Abschlussdoppel die Punkte zu teilen.

Entsprechend schwer taten sich die Töpferstädter, das Ergebnis einzuordnen: „Das war eine insgesamt durchwachsene Leistung. Wir hätten gerne dreckig gewonnen, letztlich können wir aber auch froh über das Remis sein. Schließlich sahen wir zwischenzeitlich schon wie der Verlierer aus“, bilanzierte Kapitän Timo Scheipers. Für die Ochtruper Zähler zeigte das Eingangsdoppel Robin von Diecken/Scheipers sowie Ben Bröker, Patrick Gust (beide 2), Ligocki, von Diecken und Scheipers verantwortlich. Der SCA beendet die Hinrunde auf Platz drei.

„Geteert und gefedert“ wurde der TB Burgsteinfurt bei BW Avenwedde. Beim Spitzenreiter der NRW-Liga verloren die Stemmerter mit 0:9. In Ersatzstellung angetreten und mit den beiden grippegeschwächten Beuing-Brüdern Sascha und Tim an den Brettern gab es für den Turnerbund nichts zu holen. „Avenwedde hat das sicherlich nicht schlecht gemacht, aber bei uns lief auch gar nichts – ein toller Sonntag. Ich kann mich nicht daran erinnern, mal 0:9 verloren zu haben“, schüttelte Tim Beuing mit dem Kopf. „Die Hinrunde, in der wir selten in Bestbesetzung antreten konnten, haben wir jetzt hinter uns gebracht. Im neuen Jahr greifen wir wieder an.“

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