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TB Burgsteinfurt: 984 Läuferinnen und Läufer nehmen teil

Es ist wieder „Steinhart500-Zeit“

Steinfurt

Sonntag geht im Bagno und am Buchenberg die Post ab. Dann ist wieder „Steinhart500-Zeit“. Zum 11. Mal lädt der TB Burgsteinfurt zu seinem überregional beliebten Laufevent ein. 984 Starterinnen und Starter haben gemeldet – darunter ein paar echte Spezialisten.

Von Marc Brenzel

Der Steinhart500 des TB Burgsteinfurt erfreut sich in der Laufsportszene weiterhin größter Beliebtheit. Daran konnte auch die Pandemie nichts ändern. Foto: Alex Piccin

Corona konnte dem Steinhart500 nichts anhaben. Der vom TB Burgsteinfurt veranstaltete CrossMarathon durch das Bagno und den Buchenberg „rockt“ weiterhin. Zum 11. Mal laden die Steinfurter am morgigen Sonntag zu ihrem großen Laufevent ein – und das stößt in der Szene auf breites Interesse. 984 Anmeldungen liegen dem Orga-Team vor, was Dörte Michels vom TBB-Vorstand „super“ findet.

Im Angebot steht neben dem bekannten Distanzen über 14, 28, 42 und 56 Kilometer erstmals eine verkürzte Runde über sieben Kilometer mit 50 Höhenmetern (Startschuss: 14.30 Uhr). Diese Strecke ist vor allem für Laufeinsteiger konzipiert, die mal Wettkampfluft schnuppern möchten. 89 Sportlerinnen und Sportler haben daran ihr Interesse bekundet. Das Gros der Teilnehmenden macht sich um 10 Uhr startklar, wenn die 14 Kilometer in Angriff genommen werden. „Da sind wir mit 500 Aktiven ausgebucht, das ist die beliebteste Distanz“, erklärt Michels.

Eine halbe Stunde vorher beginnen die Konkurrenzen der Ausdauerspezialisten über 28, 42 und 56 Kilometer. Und die locken wieder Sportlerinnen und Sportler aus allen Himmelsrichtungen an. „Zu uns kommen regelmäßig Läufer aus Hamburg oder dem Rheinland. Natürlich sind auch immer zahlreiche Niederländer vertreten“, freut sich Michels über den hohen Stellenwert, den der Steinhart500 überregional genießt.

Das Teilnehmerfeld liest sich wieder einmal spannend. Der Horstmarer Daniel Pugge hat für die 56 Kilometer gemeldet und gehört da genau wie der Rheinenser Thomas Altehülsing zu den aussichtsreichsten Kandidaten. Ebenfalls aus der Emsstadt kommt Tobias Lüke. Sein Markenzeichen: Er läuft barfuß.

Eine Runde weniger – also 42 Kilometer – nimmt Sylvia Frühauf in Angriff. Sie hat in ihrer sportlichen Karriere bereits über 700 Marathon-Veranstaltungen bewältigt. Atze Arp vom TV Jahn Rheine ist auch einer, der eine Geschichte mitbringt. Er läuft seit 800 Tagen ununterbrochen über unterschiedliche Distanzen.

Katja Tegeler, die im Vorjahr über die 14 Kilometer triumphierte, stellt sich jetzt der Herausforderung über die doppelte Distanz. Tobias Middendorf werden gute Aussichten eingeräumt, seinen Titel über die 14 Kilometer zu verteidigen. Zu den schnelleren Leuten dürfen hier auch die beiden Triathleten Jonas Schlieckmann und Jürgen Berghaus gerechnet werden.

Eine Besonderheit des Steinhart500 ist, dass alle Startplätze über die längeren Strecken ab 28 Kilometer mit sogenannten Flex-Tickets versehen sind. „Das bedeutet, dass man auch in die Wertung kommt, wenn es an dem Tag nicht so gut läuft und man vielleicht eine Runde früher das Ziel ansteuert“, erläutert Michels.

Start- und Zielbereich ist vor dem Schloß. Dort ist das große Veranstaltungszelt der zentrale Anlaufort. Eine Cafeteria und eine Würstchenbude sorgen dafür, dass Läufer wie Zuschauer keinen „Hungerast“ schieben müssen. Und so steht der 11. Auflage des Steinhart500 nichts mehr im Weg.

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